Veranstaltungen
Gespräch
Do. 19:00 UHR
Gespräch mit der französischen Generalkonsulin
Veranstalter
Cluny e.V. Hamburg
Deutsch-Französische Gesellschaft
Société Franco-Allemande
Wir freuen uns sehr, dass die neue Generalkonsulin der französischen Republik, Frau Lorène Lemor, unserer Einladung zum Gespräch folgt! Frau Lemor ist seit dem 1. September im Amt, zuständig für die Hansestadt und Schleswig-Holstein. Sie ist zugleich Direktorin des Institut français von Hamburg.
Frau Lemor gibt uns einen Einblick in ihre ersten Eindrücke und wichtigsten Arbeitsbereiche als französische Diplomatin in Nordeutschland.
Kontakt
Deutsch-Französische Gesellschaft Cluny e.V. Hamburg
Waitzstraße 31
22607 Hamburg
Tel. 040 89 70 92 33
Cluny e.V. Hamburg
Vortrag
Do. 18:30 UHR
Sicher? Jüdische Lebensrealitäten in Deutschland vor und nach dem 7. Oktober 2023
Im Gespräch mit Laura Cazés
Veranstalter
Landeszentrale für politische Bildung
Behörde für Schule und Berufsbildung
Antisemitismus im 21. Jahrhundert – Was kann man dagegen tun?
Fortsetzung der Veranstaltungsreihe
Antisemitismus ist ein gravierendes Problem in der Gegenwart. Das war in der jüngsten Vergangenheit nicht zu übersehen. Schon vor dem Anschlag in Halle 2019 sind Jüdinnen und Juden auf der Straße attackiert worden, neue rechte Bewegungen und Parteien fordern ein Ende der „Erinnerungsdiktatur“ und antisemitische Verschwörungstheorien finden immer mehr Verbreitung. Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit den aktuellen Erscheinungsformen der Judenfeindschaft in verschiedenen politischen, weltanschaulichen und religiösen Milieus und stellt zugleich Initiativen und Handlungsmöglichkeiten vor, wie man sich gegen Antisemitismus im 21. Jahrhundert engagieren kann.
In der nichtjüdischen deutschen Mehrheitsgesellschaft kursieren viele Vorstellungen und Vorurteile über Jüdinnen und Juden. Jüdisch zu sein wird oft mit der Religion in eins gesetzt, mit Israel und mit der Shoah verknüpft. Solche Vorstellungsweisen spiegeln die Lebensrealität von Jüdinnen und Juden nicht wider. In dem von ihr herausgebenenen Sammelband Sicher sind wir nicht geblieben versammelt Laura Cazés jüdische Perspektiven auf das Leben in Deutschland. Wir sprechen mit ihr über Jüdinnen und Juden, Israelis und Nichtisraelis, über Migration, über Antisemitismus und Rassismus, über jüdische Selbstbestimmung – und darüber, was sich nach dem Anschlag in Halle am Jom Kippur 2018 und nach dem 7. Oktober 2023 verändert hat.
Laura Cazés ist Journalistin, Psychologin und Sozialmanagerin. Bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland leitet sie den Bereich Kommunikation und Digitalisierung. 2022 gab sie den Sammelband Sicher sind wir nicht gelieben. Jüdischsein in Deutschland heraus.
Moderation: Olaf Kistenmacher
Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich!
Bitte, melden Sie sich mit Ihrem vollständigen Namen per E-Mail (abut.can@bsb.hamburg.de) an.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Warburg-Haus, der Jüdischen Gemeinde Hamburg, Hamburg Vernetzt gegen Rechts – Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.
Als Veranstaltende behalten wir uns bei allen Veranstaltungen vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extremistischen Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.
Kontakt
Abut Can
Landeszentrale für politische Bildung
Behörde für Schule und Berufsbildung
Dammtorstraße 14
20354 Hamburg
Tel: 42823-4812
Fax: 42823-4813
Landeszentrale für politische Bildung
Lesung und Gespräch
Fr. 19:30 UHR
Buch der Gesichter
mit Marko Dinić und Vivian Perkovic
Veranstalter
Jüdischer Salon am Grindel e.V.
Aus einer Fragerunde des Verlages an den Autor:
Woher kommt die Idee zum „Buch der Gesichter“?
Die Idee für den Roman geht zurück auf ein Bild, das sich mir zeigte, als ich zum ersten Mal las, dass Serbien eines der ersten Länder Europas war, das von den Nazis für „judenfrei“ erklärt worden war. Daraufhin erschien mir das Bild eines durch die Straßen Beograds umherstreifenden Mannes, aus dem Isak Ras werden sollte, der Hauptprotagonist meines Romans, der vielleicht letzte Jude von Beograd, wie einmal geschrieben steht. Aus diesem Bild erwuchs die Idee zu einer Erzählung, die sich alsbald zu einem Roman ausdehnte. Hauptmotivation war, die noch ungenügend literarisierte Geschichte der serbischen Juden respektive ihres Verschwindens, also ihrer Ermordung zu erzählen.
Marko Dinić wurde 1988 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und jüdische Kulturgeschichte. Sein erster Roman »Die guten Tage« ist 2019, das »Buch der Gesichter« ist 2025 erschienen.
Vivian Perkovic arbeitet als Journalistin und Moderatorin u.a. für DLF Kultur beim Musikmagazin Tonart und für die 3sat Kulturzeit. Sie studierte Germanistik mit Schwerpunkt Medien, Theater und Südslawistik an der Universität Hamburg. Ihr familiärer Background ist slowenisch-serbisch.
Gastgeberin ist Barbara Guggenheim
Eintrittspreise:
12 Euro Normalpreis, 8 Euro Freundeskreis-Mitglieder und 5 Euro ermäßigte Karten
Kontakt
Jüdischer Salon am Grindel e.V.
0176 21 99 82 72
Jüdischer Salon am Grindel e.V.
Buchpräsentation
Mo. 19:00 UHR
Zeit der Magier
Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft
Veranstalter
Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V.
Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, präsentiert sein Buch Zeit der Magier über die Schriftstellerbrüder Heinrich und Thomas Mann und ihren Aufstieg zu glühenden Verteidigern der Demokratie.
Kontakt
Thomas Mann-Gesellschaft Hamburg e.V.
Oliver Fischer
Telefon: 040 / 37 50 37 27
Vortrag
Mi. 19:00 UHR
Trecento Seascape: Navigating the Tractive Sphere
Robert Brennan, The Courtauld Institute of Art, London
Veranstalter
Wolf-Dietrich Löhr und Gerd Micheluzzi
DFG-Kolleg-Forschungsgruppe »Imaginarien der Kraft«
Universität Hamburg
Öffentlicher Eröffnungsvortrag zum Workshop »Zugkräfte«. Potenziale der Kunst im Trecento (6.–8. Mai 2026)
The sphericity of the earth was well-known in medieval science, but its implications for the experience and visualization of the world in this period have only recently begun to draw scholarly attention. Focusing on late medieval Italian seascapes, in which the rotundity of the earth is apparent, this paper addresses the relationship between the harnessing of natural forces in the arts of navigation and the representation of such forces in the art of painting.
Robert Brennan is Lecturer in Italian Art, c. 1300–1500, at the Courtauld Institute of Art in London. He previously taught at the University of Queensland, and held fellowships at the Kunsthistorisches Institut in Florenz (Max-Planck-Institut) and the Power Institute at the University of Sydney. His first book, Painting as a Modern Art in Early Renaissance Italy, was published by Harvey Miller in 2019.
Kontakt
DFG-Kolleg-Forschungsgruppe »Imaginarien der Kraft«
Gorch-Fock-Wall 3, 1. Stock (links)
20354 Hamburg
DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Imaginarien der Kraft“ / Universität Hamburg
Tagung
Di.
AI, Sustainability, and Corporate Accountability Symposium 2026
2nd Corporate Sustainability Due Diligence Symposium
Veranstalter
Prof. Dr. Roee Sarel, Dr. Hadar Yoana Jabotinsky, Malte Deutschmann, Lucie Kleinert
Universität Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft
Institut für Recht und Ökonomik
The Institute of Law and Economics in collaboration with The Hadar Jabotinsky Center is pleased to announce a one-day symposium on AI, Sustainability, and Corporate Accountability. Following the success of our 2025 Corporate Sustainability Due Diligence Symposium, this second edition will explore the critical intersection between artificial intelligence governance and corporate sustainability obligations.
The European Union’s twin transformation agenda has produced landmark regulatory frameworks including the AI Act (Reg. (EU) 2024/1689) and the Corporate Sustainability Due Diligence Directive („CS3D“; Dir. (EU) 2024/1760), imposing simultaneous compliance requirements on organizations. These concurrent obligations create critical operational challenges: harmonizing risk assessment methodologies, managing potentially conflicting disclosure requirements, and integrating due diligence processes across digital and sustainability domains.
This symposium addresses urgent questions as the EU intensively reconsiders its position on both AI liability and the scope of the CS3D, providing a unique opportunity to share knowledge accumulated in academic research and to propose innovative regulatory approaches. We invite submissions that shed light on the intersection of AI governance and sustainability frameworks, including but not limited to:
- Compliance integration challenges: How organizations can harmonize AI risk assessment with sustainability due diligence
- Regulatory tensions: Identifying and resolving conflicts between the AI Act and CS3D (or CSRD) requirements
- Due diligence methodologies: Best practices for integrated digital and environmental risk assessment
- Disclosure frameworks: Managing overlapping reporting obligations across AI and sustainability domains
- Supply chain governance: AI applications in sustainability monitoring and their regulatory implications
- Liability and accountability mechanisms: Corporate responsibility in AI-enabled sustainability initiatives
The symposium is open to any methodology (e.g. doctrinal work, empirical analysis, or experiments) and welcomes interdisciplinary work, as well as more traditional perspectives. We encourage submissions from academic researchers, practitioners, regulatory authorities, and corporate compliance officers. The goal of the symposium is to bring together scholars, practitioners, and interested parties to explore the implications of managing dual compliance requirements under the EU’s digital and sustainability transformation agenda.
Kontakt
Malte Deutschmann
Universität Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft
Institut für Recht und Ökonomik
20354 Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft / Universität Hamburg
Tagung
Jenseits der Stärke: Imaginarien schwacher Kräfte in Kunst, Literatur und Wissenschaft
Veranstalter
Caroline Adler, Franca Buss und Gerd Micheluzzi
DFG-Kolleg-Forschungsgruppe »Imaginarien der Kraft«
Universität Hamburg
Mit Schwäche verbindet sich heute oft ein pathologisch-degenerativer Befund: ein Zustand der Erschöpfung, Vulnerabilität oder des Versiegens schöpferischer Kräfte. Zugleich regt der Begriff dazu an, über Kräfte jenseits von Dominanz und Kontrolle nachzudenken: über das Kleine, Potenzielle oder (Wieder-)Aufkeimende. Schwäche ist somit nicht nur als Gegenteil von Stärke zu verstehen. Sie konstituiert auch eigene Formen der Wirkmächtigkeit.
Die internationale Tagung nimmt diesen Befund zum Ausgangspunkt, um Verschränkungen und produktive Ambivalenzen schwacher Kräfte und ihre ästhetischen Artikulationen aus verschiedenen historischen, disziplinären und kulturellen Perspektiven in den Blick zu nehmen.
Die Tagung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Updates zum Programm finden Sie ab Mitte Mai auf:
Kontakt
DFG-Kolleg-Forschungsgruppe »Imaginarien der Kraft«
Gorch-Fock-Wall 3, 1. Stock (links)
20354 Hamburg
DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Imaginarien der Kraft“ / Universität Hamburg