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Veranstaltungen

Symposium

16.2.2026 BIS 17.2.2026
Das Recht der Theologie. Symposium aus Anlass des 70. Geburtstags von Michael Moxter
 
Veranstalter

Prof. Dr. Hartmut von Sass und Prof. Dr. Christoph Seibert
Fachbereich Theologie
Universität Hamburg

Wenn Religion unter die Artikulationen fällt, denen Freiheit garantiert wird, braucht es überhaupt eine eigene Vorstellung von Religionsfreiheit? Wenn – analog dazu – Kirche Teil der Gesellschaft ist, ist es angebracht, ihr einen eigenen Rechtskorpus zuzuordnen? Wenn der Staat in Sachen der Religion ‚neutral‘ sein solle, trifft das auch umgekehrt zu? Oder sind religiöse „Sinnressourcen“ umso willkommener, je effektiver sie die demokratische Ordnung stärken? Und schließlich: Lässt sich vom prekären ontologischen Status von Rechten und Normen etwas für benachbarte Bereiche wie der Ästhetik und eben auch der Theologie lernen? „Das Recht der Theologie“ hat viele Facetten – einigen von ihnen möchten wir gemeinsam nachgehen.

Am Montag, den 16. Februar 2026, von 14 bis 18 Uhr und am Dienstag, den 17. Februar 2026, von 10 bis 13 Uhr findet im Warburg-Haus in der Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg, aus Anlass des 70. Geburtstags von Prof. em. Dr. Michael Moxter das Symposium „Das Recht der Theologie“ statt.

Eingeleitet wird die Veranstaltung durch Prof. Dr. Hartmut von Sass und Prof. Dr. Christoph Seibert. Ferner werden Beiträge von folgenden Speakern erwartet:

PETRA BAHR, Pfarrerin, Theologin, Journalistin, Politikerin. Seit 2025 Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

INGOLF U. DALFERTH, Professor em. für Systematische Theologie, Symbolik und Religionsphilosophie an der Universität Zürich sowie Danforth Professor em. of Philosophy of Religion an der Claremont Graduate University in Kalifornien.

ELISABETH GRÄB‐SCHMIDT, Professorin für Systematische Theologie und Direktorin des Instituts für Ethik an der Evangelisch‐theologischen Fakultät der Eberhard‐Karls‐Universität Tübingen; seit 2024 Seniorprofessorin.

MARKUS FIRCHOW, Habilitand in Systematischer Theologie an der Georg‐August‐Universität Göttingen.

FRIEDHELM HARTENSTEIN, Professor für Theologie des Alten Testaments und Religionsgeschichte Israels in ihrem altorientalischen Kontext an der Ludwig‐Maximilians‐Universität München.

HANS MICHAEL HEINIG, Professor für Öffentliches Recht, insb. Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Georg‐August‐Universität Göttingen.

CHRISTOPH MÖLLERS, Professor für Öffentliches Recht, insb. Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie, an der Humboldt‐Universität und Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist hochschulöffentlich. Weitere Details zum Ablauf der Veranstaltung finden Sie auf unserem Flyer.

Flyer als PDF

Kontakt

Prof. Dr. Hartmut von Sass
hartmut.von.sass@uni‐hamburg.de

Luke Becker, M.Ed.

Fachbereich Evangelische Theologie / Universität Hamburg

Vortrag und Lesung

18.2.2026
Mi.
19:30 UHR
Ach, Odessa … Ein Stadtporträt in Bildern und Geschichten

mit Brigitte van Kann und Sonja Szylowicki

 
Veranstalter

Jüdischer Salon am Grindel e.V.

Welche andere europäische Stadt hatte so lebendige Mythen hervorgebracht wie Odessa? Dabei ist die Hafenstadt am Schwarzen Meer Europas mit gerade einmal 230 Jahren Europas jüngste Metropole. Seit der Gründung durch Katharina die Große 1794 lockte Odessa mit Freiheiten und Aufstiegsmöglichkeiten, die es sonst nirgends gab. Menschen aus aller Herren Länder, aller Berufe, Sprachen und Religionen waren willkommen, um die einstige osmanische Siedlung zu einer prächtigen Stadt zu machen.

Als kosmopolitischer Hort der Toleranz bot Odessa besonders den russischen Juden Entwicklungschancen, die ihnen im übrigen Russland verwehrt waren. Sie wurden zum Triebrad des schwindelerregenden wirtschaftlichen Aufschwungs der Hafenstadt, deren Geschäft der Weizenexport Süden war. Sie nutzten die Freiheit, um jüdische Selbsthilfegruppen, Kultur- und Sportvereine zu gründen. So konnte in Odessa die Idee eines jüdischen Staates Gestalt annehmen. Die Hafenstadt nimmt für sich in Anspruch, der eigentliche Gründungsort Israels zu sein. Wie Meir Dizengoff, Tel Avivs erster Bürgermeister, kamen viele Zionisten aus Odessa.

Und es waren jüdische Schriftsteller wie Scholom Alejchem, Isaak Babel und Vladimir Jabotinsky, die an der odessitischen Mythenbildung mitwirkten. Sie machten Odessa zum europäischen Sehnsuchtsort. Aber auch Liedermacher und Filmregisseure besangen die Schönheit von Lady Odessa und ihr Faible für das ortstypische Gangstertum. Alle zusammen erschufen ein Odessa, das in der eigenen Folklore lebte.

Heute ist Odessa eine ukrainische Stadt im Krieg, die um ihr Überleben kämpft – und sich vielfach von ihrer russischen Vergangenheit lösen will.

Brigitte van Kann moderiert und berichtet von ihrer Reise nach Odessa im Oktober 2025.

Sonja Szylowicki liest aus Odessaer Geschichten von Isaak Babel und vielen anderen.

Eintrittspreise: 12 Euro Normalpreis, 8 Euro Freundeskreis-Mitglieder und 5 Euro ermäßigte Karten

Kontakt

Jüdischer Salon am Grindel e.V.
0176 21 99 82 72

Jüdischer Salon am Grindel e.V.

Tagung

20.2.2026 BIS 21.2.2026
Dissonanzen. Unbequeme Potenziale, harmonische Widersprüche?

20. Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung

 
Veranstalter

Isa Lohmann-Siems Stiftung

Wo Dissonanzen sind, entsteht Reibung. Zunächst können sie disparat oder sogar verstörend erscheinen. Jedoch entfalten Dissonanzen bei genauerer Betrachtung in verschiedenen Bereichen ein kreatives Potenzial, das über eine Irritation hinausgeht. Sie generieren einen Mehrwert, der Innovation, Reflexion und Neubewertung ermöglicht.

In der Musik erzeugen Dissonanzen zunächst einen Missklang, können aber bewusst eingesetzt zur Harmonie hinführen. Zwischen Konsonanz und Dissonanz entsteht oftmals ein Spannungsfeld, das sich nicht nur in der Musik, sondern auch in anderen künstlerischen und wissenschaftlichen Feldern beobachten lässt. In Kunst und Literatur beispielsweise schärfen Widersprüche und Brüche eine Aussage, indem sie Wahrnehmungsmuster irritieren und neue Perspektiven eröffnen. Dabei ist die Einordnung eines Phänomens als dissonant immer kulturell geprägt und historisch veränderlich. Eine Tatsache, die nicht immer offensichtlich ist und die es in der Auseinandersetzung mit dem Phänomen stets mitzudenken und aufzuzeigen gilt.

Werden Dissonanzen wahrgenommen, treten Gegensätze in den Vordergrund. Brüche und Widersprüche können den Eindruck von Unordnung und Gefühle von Missfallen auslösen. Insbesondere bei Individuen wird dieses Phänomen in der Psychologie als kognitive Dissonanz beschrieben; ein unangenehmer Gefühlszustand, der zu einem inneren Konflikt führt. So rufen Dissonanzen häufig das Verlangen nach Harmonie hervor. Insbesondere in der Resonanz- Theorie (Hartmut Rosa) findet der Wunsch des Menschen nach harmonischen Beziehungsmustern Berücksichtigung.

Zudem prägen Dissonanzen gesellschaftliche Prozesse. Dissonanz ist ein Charakteristikum einer pluralistischen Gesellschaft und wirft die Frage auf, inwieweit die Wahrnehmung von Verschiedenheit eine Grundlage für dissonante Phänomene darstellt. Im Austausch entstehen produktive Spannungen, wenn unterschiedliche Positionen, Traditionen und Weltbilder aufeinandertreffen und miteinander in Verhandlung treten.

Besondere Potenziale liegen aber auch dort, wo die Dissonanz bewusst kreiert oder – beabsichtigt oder nicht – aufrechterhalten wird. Statt eine Synthese anzustreben, kann es reizvoll sein, in der Spannung zu verharren. Es entsteht ein Moment des Oszillierens – ein Dazwischen, welches eine eigene Dynamik entfaltet. Dies gilt gleichermaßen für die ästhetische Wahrnehmung. So spricht Arnold Schönberg von der Emanzipation der Dissonanz und etabliert sie als ästhetische Kategorie eigenen Rechts.

Die Tagung wird dem Wirken von Dissonanzen in interdisziplinären Ansätzen nachspüren. Welche Potenziale, aber auch welche Gefahren und Konflikte können von ihnen ausgehen? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Dissonanzen wahrgenommen werden und Potenziale entfaltet werden können? Welche sinnlich erfahrbaren Strategien führen zu dissonanten Eindrücken und inwiefern können sie für bestimmte Aussagen nutzbar gemacht werden?

Kontakt

Laura-Maxine Kalbow (laura.kalbow@uni-hamburg.de)
Sonja Kerkloh (sonja.kerkloh@uni-hamburg.de)
Lisa Thumm (lisa.thumm@uni-hamburg.de)

Forschungsprojekt »Dissonanzen« der Isa Lohmann-Siems Stiftung 2025/26
c/o Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Isa Lohmann-Siems Stiftung / Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Gespräch

12.3.2026
Do.
19:00 UHR
Gespräch mit der französischen Generalkonsulin
 
Veranstalter

Cluny e.V. Hamburg
Deutsch-Französische Gesellschaft
Société Franco-Allemande

Wir freuen uns sehr, dass die neue Generalkonsulin der französischen Republik, Frau Lorène Lemor, unserer Einladung zum Gespräch folgt! Frau Lemor ist seit dem 1. September im Amt, zuständig für die Hansestadt und Schleswig-Holstein. Sie ist zugleich Direktorin des Institut français von Hamburg.

Frau Lemor gibt uns einen Einblick in ihre ersten Eindrücke und wichtigsten Arbeitsbereiche als französische Diplomatin in Nordeutschland.

Kontakt

Deutsch-Französische Gesellschaft Cluny e.V. Hamburg
Waitzstraße 31
22607 Hamburg
Tel. 040 89 70 92 33


Cluny e.V. Hamburg

Vortrag

26.3.2026
Do.
18:30 UHR
Sicher? Jüdische Lebensrealitäten in Deutschland vor und nach dem 7. Oktober 2023

Im Gespräch mit Laura Cazés

 
Veranstalter

Landeszentrale für politische Bildung
Behörde für Schule und Berufsbildung

Antisemitismus im 21. Jahrhundert – Was kann man dagegen tun?

Fortsetzung der Veranstaltungsreihe

Antisemitismus ist ein gravierendes Problem in der Gegenwart. Das war in der jüngsten Vergangenheit nicht zu übersehen. Schon vor dem Anschlag in Halle 2019 sind Jüdinnen und Juden auf der Straße attackiert worden, neue rechte Bewegungen und Parteien fordern ein Ende der „Erinnerungsdiktatur“ und antisemitische Verschwörungstheorien finden immer mehr Verbreitung. Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit den aktuellen Erscheinungsformen der Judenfeindschaft in verschiedenen politischen, weltanschaulichen und religiösen Milieus und stellt zugleich Initiativen und Handlungsmöglichkeiten vor, wie man sich gegen Antisemitismus im 21. Jahrhundert engagieren kann.

In der nichtjüdischen deutschen Mehrheitsgesellschaft kursieren viele Vorstellungen und Vorurteile über Jüdinnen und Juden. Jüdisch zu sein wird oft mit der Religion in eins gesetzt, mit Israel und mit der Shoah verknüpft. Solche Vorstellungsweisen spiegeln die Lebensrealität von Jüdinnen und Juden nicht wider. In dem von ihr herausgebenenen Sammelband Sicher sind wir nicht geblieben versammelt Laura Cazés jüdische Perspektiven auf das Leben in Deutschland. Wir sprechen mit ihr über Jüdinnen und Juden, Israelis und Nichtisraelis, über Migration, über Antisemitismus und Rassismus, über jüdische Selbstbestimmung – und darüber, was sich nach dem Anschlag in Halle am Jom Kippur 2018 und nach dem 7. Oktober 2023 verändert hat.

Laura Cazés ist Journalistin, Psychologin und Sozialmanagerin. Bei der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland leitet sie den Bereich Kommunikation und Digitalisierung. 2022 gab sie den Sammelband Sicher sind wir nicht gelieben. Jüdischsein in Deutschland heraus.

Moderation: Olaf Kistenmacher

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich!

Bitte, melden Sie sich mit Ihrem vollständigen Namen per E-Mail (abut.can@bsb.hamburg.de) an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Eine Veranstaltungsreihe der Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Warburg-Haus, der Jüdischen Gemeinde Hamburg, Hamburg Vernetzt gegen Rechts – Koordinierungsstelle des Beratungsnetzwerks gegen Rechtsextremismus Hamburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg e.V.

Als Veranstaltende behalten wir uns bei allen Veranstaltungen vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extremistischen Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch antisemitische, rassistische, völkische, nationalistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.

Flyer als PDF

Kontakt

Abut Can
Landeszentrale für politische Bildung
Behörde für Schule und Berufsbildung
Dammtorstraße 14
20354 Hamburg
Tel: 42823-4812
Fax: 42823-4813

Landeszentrale für politische Bildung

Lesung und Gespräch

27.3.2026
Fr.
19:30 UHR
Buch der Gesichter

mit Marko Dinić und Vivian Perkovic

 
Veranstalter

Jüdischer Salon am Grindel e.V.

Aus einer Fragerunde des Verlages an den Autor:

Woher kommt die Idee zum „Buch der Gesichter“?

Die Idee für den Roman geht zurück auf ein Bild, das sich mir zeigte, als ich zum ersten Mal las, dass Serbien eines der ersten Länder Europas war, das von den Nazis für „judenfrei“ erklärt worden war. Daraufhin erschien mir das Bild eines durch die Straßen Beograds umherstreifenden Mannes, aus dem Isak Ras werden sollte, der Hauptprotagonist meines Romans, der vielleicht letzte Jude von Beograd, wie einmal geschrieben steht. Aus diesem Bild erwuchs die Idee zu einer Erzählung, die sich alsbald zu einem Roman ausdehnte. Hauptmotivation war, die noch ungenügend literarisierte Geschichte der serbischen Juden respektive ihres Verschwindens, also ihrer Ermordung zu erzählen.

Marko Dinić wurde 1988 in Wien geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Belgrad. Er studierte in Salzburg Germanistik und jüdische Kulturgeschichte. Sein erster Roman »Die guten Tage« ist 2019, das »Buch der Gesichter« ist 2025 erschienen.

Vivian Perkovic arbeitet als Journalistin und Moderatorin u.a. für DLF Kultur beim Musikmagazin Tonart und für die 3sat Kulturzeit. Sie studierte Germanistik mit Schwerpunkt Medien, Theater und Südslawistik an der Universität Hamburg. Ihr familiärer Background ist slowenisch-serbisch.

Gastgeberin ist Barbara Guggenheim

Eintrittspreise:
12 Euro Normalpreis, 8 Euro Freundeskreis-Mitglieder und 5 Euro ermäßigte Karten

Kontakt

Jüdischer Salon am Grindel e.V.
0176 21 99 82 72

Jüdischer Salon am Grindel e.V.

Tagung

26.5.2026
Di.
 
AI, Sustainability, and Corporate Accountability Symposium 2026

2nd Corporate Sustainability Due Diligence Symposium

 
Veranstalter

Prof. Dr. Roee Sarel, Dr. Hadar Yoana Jabotinsky, Malte Deutschmann, Lucie Kleinert
Universität Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft
Institut für Recht und Ökonomik

The Institute of Law and Economics in collaboration with The Hadar Jabotinsky Center is pleased to announce a one-day symposium on AI, Sustainability, and Corporate Accountability. Following the success of our 2025 Corporate Sustainability Due Diligence Symposium, this second edition will explore the critical intersection between artificial intelligence governance and corporate sustainability obligations.

The European Union’s twin transformation agenda has produced landmark regulatory frameworks including the AI Act (Reg. (EU) 2024/1689) and the Corporate Sustainability Due Diligence Directive („CS3D“; Dir. (EU) 2024/1760), imposing simultaneous compliance requirements on organizations. These concurrent obligations create critical operational challenges: harmonizing risk assessment methodologies, managing potentially conflicting disclosure requirements, and integrating due diligence processes across digital and sustainability domains.

This symposium addresses urgent questions as the EU intensively reconsiders its position on both AI liability and the scope of the CS3D, providing a unique opportunity to share knowledge accumulated in academic research and to propose innovative regulatory approaches. We invite submissions that shed light on the intersection of AI governance and sustainability frameworks, including but not limited to:

  • Compliance integration challenges: How organizations can harmonize AI risk assessment with sustainability due diligence
  • Regulatory tensions: Identifying and resolving conflicts between the AI Act and CS3D (or CSRD) requirements
  • Due diligence methodologies: Best practices for integrated digital and environmental risk assessment
  • Disclosure frameworks: Managing overlapping reporting obligations across AI and sustainability domains
  • Supply chain governance: AI applications in sustainability monitoring and their regulatory implications
  • Liability and accountability mechanisms: Corporate responsibility in AI-enabled sustainability initiatives

The symposium is open to any methodology (e.g. doctrinal work, empirical analysis, or experiments) and welcomes interdisciplinary work, as well as more traditional perspectives. We encourage submissions from academic researchers, practitioners, regulatory authorities, and corporate compliance officers. The goal of the symposium is to bring together scholars, practitioners, and interested parties to explore the implications of managing dual compliance requirements under the EU’s digital and sustainability transformation agenda.

Call for Papers als PDF

Kontakt

Malte Deutschmann
Universität Hamburg
Fakultät für Rechtswissenschaft
Institut für Recht und Ökonomik
20354 Hamburg

Fakultät für Rechtswissenschaft / Universität Hamburg