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Vortrag von Juliane Rebentisch, HFBK Hamburg
Dienstag, 9. Dezember 2025, 19.00 Uhr: »Ein neues Erhabenes für das Anthropozän?«
Sehr herzlich lädt das Warburg-Haus im Rahmen der Vortragsreihe zum Jahresthema 2025, »Symbolische Formen. Der ›Mythos‹ und seine politischen Formen«, am Dienstag, 9. Dezember 2025, um 19.00 Uhr in den Lesesaal zu einem Vortrag von Juliane Rebentisch, HFBK Hamburg:
Ein neues Erhabens für das Antropozän?
Juliane Rebentisch ist seit Oktober 2024 Professorin an der HFBK Hamburg. Sie studierte Philosophie und Germanistik an der Freien Universität Berlin. Sie promovierte 2002 an der Universität Potsdam und habilitierte sich 2010 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Von 2015–2018 war sie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. Von Oktober 2011 bis September 2024 war sie Professorin für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach; von 2014 bis 2024 war sie Mitglied des Kollegiums am Frankfurter Institut für Sozialforschung, dem sie nun als Permanent Fellow assoziiert ist. Seit 2019 ist sie Regular Visiting Professor am German Department der Princeton University. 2017 wurde sie mit dem Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.
Sie ist Autorin von u.a. Ästhetik der Installation, Die Kunst der Freiheit, Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung und Der Streit um Pluralität. Das Spektrum ihrer Arbeiten reicht von den Spielarten der Negativität bis hin zum Problem des Fortschritts in der zeitgenössischen Kunst, von der Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus bis hin zu den Paradoxien politischer Gleichheit, von der Sprachphilosophie bis hin zur Epistemologie der Irrationalität, von der Frage nach der (Anti-)Disziplin der Ästhetik bis hin zur Geschichte queerer Subkulturen. In ihrer Forschung und Lehre ist sie besonders an den Schnittmengen zwischen Ästhetik, Ethik und politischer Philosophie interessiert.
Der »Mythos« und seine politischen Formen