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Warburg-Kolleg 2006


Die Nationalisierung der Kunst

21.-25. März und 17.-25. Oktober 2006

Das Kunstgeschichtliche Seminar der Universität Hamburg und die Hamburger Warburg-Stiftung veranstalten ihr Warburg-Kolleg 2006 unter dem Thema "Die Nationalisierung der Kunst". Das Thema soll aus zwei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Einerseits wird es sich mit künstlerischen Konstruktionen nationaler Kunst befassen, sowohl mit nationalen Ikonographien als auch mit der Frage nach den formalen Strategien, mit denen
die Kunst national kodiert wurde. Andererseits wird es sich der nationalen Vereinnahmung, Instrumentalisierung und Kategorisierung von Kunstwerken widmen, wie sie von der Kunstkritik, der Kunstgeschichte, den Museen oder anderen Institutionen betrieben werden. Da der Nationalismus erst zum 1800 zu einem wesentlichen Sinnstiftungs- und Orientierungsmuster wurde, wird der Blick in besonderem Maße auf die Kunst der Moderne gerichtet werden; gleichwohl sollen bewußt auch Vor- und Frühformen einer sich patriotisch
gebärdenden Kunst ins Blickfeld einbezogen werden.

Auf eine Teilnahme an diesem internationalen Studienkolleg, das vom 21.-25. März 2006 sowie vom 17.-25. Oktober 2006 im Hamburger Warburg-Haus stattfinden wird, können sich Doktoranden sowie jüngere promovierte Kunsthistoriker bewerben. Von den Kollegiaten wird die Bereitschaft erwartet, ein Thema - in der Regel aus dem Forschungsbereich der
Dissertation - vorzustellen (März) und auf Grundlage der gemeinsamen Diskussionen auszuarbeiten (Oktober). Themenvorschläge sind in der Bewerbung zu skizzieren; den üblichen Unterlagen ist das Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin / eines Hochschullehrers beizufügen. Fahrtkosten und Unterkunft werden von der Warburg-Stiftung getragen. Konferenzsprachen werden voraussichtlich Deutsch und Englisch sein. Bewerbungen werden bis zum 30. November 2005 erbeten an: Prof. Dr. Uwe
Fleckner, Kunstgeschichtliches Seminar, Universität Hamburg,
Edmund-Siemers-Allee 1, D-20146 Hamburg.

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The Making of National Art
Warburg-Seminar 2006

The Institute of Art History of the University of Hamburg and the Hamburg Warburg Foundation are hosting their Warburg-Seminar 2006 on the general topic of "The Making of National Art". The subject will be approached from two different perspectives: on the one hand artistic constructions of national art shall be examined, i.e. national iconographies as well as formal strategies aimed at a national encoding of art. On the other hand studies shall be dedicated to the subject of national monopolization, instrumentalization and categorization of pieces of art as pursued by art criticism, art history, museums or other institutions. Since Nationalism only became a significant factor in the construction of collective identities around 1800, Modern Art will be at the core of all analyses within the seminar, however pre-figurations as well as early forms of patriotic art will be investigated as well.

PhD candidates or younger art history PhDs may apply for this international course, taking place from March 21 to 25, 2006 and October 17 to 25, 2006 at the Warburg Haus, Hamburg. Participants are expected to present a topic - in general related to their field of research - in March and further elaborate on this topic in October, based on discussions during the first
part of the seminar. Suggestions for topics have to be outlined in the application; a letter of
recommendation by a university teacher must be enclosed with the usual application papers. Travel expenses and accomodation will be covered by the Warburg Foundation. The seminar will most probably be held in German and English. Please submit your application by November 30, 2005 to Prof. Dr. Uwe Fleckner, Kunstgeschichtliches Seminar, Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, D-20146 Hamburg.

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