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Aby M. Warburg (1866 - 1929)  
 
ABY WARBURG - Biographie
  • Aby M. Warburg wird am 13. 6. 1866 in Hamburg geboren.
  • 1876-1885 Besuch des Realgymnasiums des Johanneums, Hamburg
  • 1885 Abitur am Realgymnasium
  • 1886 Zusätzliche Prüfung in Griechisch, Latein und alter Geschichte an der Gelehrtenschule des Johanneums. Berufswunsch: Archäologe
  • 1886 Aufnahme des Studiums in Bonn
  • 1888 Fortsetzung in München
  • 1888 Warburg lernt seine spätere Frau, Mary Hertz, in Florenz kennen
  • 1889 Fortsetzung des Studiums in Straßburg
  • 1891 Promotion in Straßburg; Thema: „Sandro Botticellis 'Geburt der Venus' und 'Frühling'. Eine Untersuchung über die Vorstellungen von der Antike in der italienischen Frührenaissance"
  • 1892/93 Militärdienst als Reiter in einem Artillerieregiment
  • 1893 Veröffentlichung der Dissertation
  • 1893-1895 Archivstudien in Florenz
  • 1895 Reise in die USA, Besuch bei den Hopi-Indianern
  • 1897 Warburg heiratet die Bildhauerin und Malerin Mary Hertz
  • 1900 Entschluß zum Aufbau der „Warburg-Bibliothek für Kulturwissenschaft"
  • 1904 Rückkehr nach Hamburg
  • 1909 Einzug in die Heilwigstraße 114 und Erwerb des Nachbargrundstücks Heilwigstraße 116
  • 1911 Erste Begegnung mit Fritz Saxl
  • 1912 Ruf nach Halle abgelehnt; als Kompensation wird Warburg zum Professor der im Entstehen begriffenen Hamburger Universität ernannt; Schifanoia-Vortrag auf dem Internationalen Kunsthistorikerkongreß in Rom
  • 1913 Eintritt Saxls in die Bibliothek
  • 1915 Erste Begegnung mit Erwin Panofsky
  • 1918 Erste Anzeichen einer psychischen Erkrankung. Aufenthalt in der Privatklinik Dr. Lienau, Hamburg
  • Ab 1921 mehrjähriger Aufenthalt in der Privatklinik „Bellevue" in Kreuzlingen
  • 21.4. 1923 „Schlangentanz"-Vortrag in der Bellevue
  • 1924 Erste Begegnung mit Ernst Cassirer in Kreuzlingen
  • 2.8. 1924 Rückkehr nach Hamburg
  • Mai 1926 Bezug des neuen Bibliotheksgebäudes in der Heilwigstraße 116
  • 1926 Beteiligung am Orientalistentag in Hamburg
  • 1928/29 Italienaufenthalt mit Gertrud Bing
  • Juni 1929 Rückkehr nach Hamburg
  • Warburg stirbt am 26. 10. 1929 in Hamburg
VERANSTALTUNGEN ABY WARBURGS AN DER HAMBURGER UNIVERSITÄT

SOMMERSEMESTER 1925
Übungen über die künstlerische Kultur der Florentinischen Frührenaissance zusammen mit Fritz Saxl; abgehalten in der Heilwigstraße 114

WINTERSEMESTER 1925/26
„Übungen über Kernfragen der kulturwissenschaftlichen Methode"

SOMMERSEMESTER 1926
„Kulturwissenschaftliche Führung zum Buch"

WINTERSEMESTER 1926/27
„Übungen über Forschertypen auf dem Gebiete der Renaissancekultur". Veranstaltungsort: Heilwigstraße 116 (Bibliothek)

SOMMERSEMESTER 1927
„Forschertypen auf dem Gebiet der Renaissancekultur: Jacob Burckhardt"

WINTERSEMESTER 1927/28
„Einführung in die Methode einer Kunstgeschichtlichen Kulturwissenschaft"

SOMMERSEMESTER 1928
„Übungen über internationale Austauschvorgänge im Kunstschaffen der europäischen Renaissance"

WINTERSEMESTER 1928/29
„Beratung auf dem Gebiet kunstgeschichtlicher Kulturwissenschaft für einzelne Studierende"

SOMMERSEMESTER 1929
„Beratung auf dem Gebiet kunstgeschichtlicher Kulturwissenschaft"

WINTERSEMESTER 1929/30
Ankündigung einer „Beratung auf dem Gebiet kunstgeschichtlicher Kulturwissenschhaft für einzelne Studierende"; Universität Hamburg

NEUERE PUBLIKATIONEN

Bernd Roeck, Der junge Aby Warburg. München 1997

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