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Calendar

Congress

14/6/2015
Sun
 
Nähe auf Distanz

Eigendynamik und mobilisierende Kraft politischer Bilder im Internet

 
Organizer

Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar

GÄSTE:

Suha Arraf, Filmemacherin, Haifa, ISR
Kaya Behkalam, The American University in Cairo, EGY
Monique Bellan, Orient-Institut Beirut, LIB
Dirk Engling, Chaos Computer Club, Berlin
Jule Hillgärtner, Kunstverein Braunschweig
Jens Maier-Rothe, Beirut, Kairo, EGY
Verena Straub, Humboldt Universität zu Berlin

SCREENING:
Rabih Mroué: Pixelated Revolution, 2012

KONZEPTION UND ORGANISATION:
Isabelle Busch und Judith Waldmann

SCHIRMHERRSCHAFT:
Dr. Uwe Fleckner

FÖRDERER
Das Symposium und der Tagungsband werden gefördert durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, die Liebelt Stiftung Hamburg, das Institut für Auslandsbeziehungen und den Verein der Freunde und Förderer des Kunstgeschichtlichen Seminars e.V.

Mit freundlicher Unterstützung der Warburg-Stiftung und der Universität Hamburg.

Programm

Kunst im Konflikt

Lecture

6/11/2015
Fri
7.30 PM
anlässlich des 86. Todestages von Aby Warburg

Uwe M. Schneede: Max Beckmann und Franz Marc 1914–1916 Künstler im Konflikt

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

 

Kunst im Konflikt

Lecture

8/12/2015
Tue
7.30 PM
Grenzen überschreitend: Die Formosa-Wandbehänge aus Leder zwischen Ost und West

Shai-Shu Tzeng, Taipeh

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

In ihrem aktuellen Forschungsprojekt untersucht Shai-Shu Tzeng Stadt-Darstellungen Formosas im 17. Jahrhundert (heutiges Taiwan), die als Wandbehänge auf Leder gemalt wurden. Das Projekt knüpft an frühere Forschungen Tzengs zur Darstellung von Städten in der Landschaftsmalerei an und ist als enge Zusammenarbeit mit Museen in den USA, Europa und Asien angelegt.

Nach der Promotion 1993 an der Ludwig-Maximilians-Universität München lehrte Shai-Shu Tzeng am Department of Fine Art, National Taiwan Normal University (NTNU) in Taipeh. Von 2000 bis 2005 leitete sie das universitätsübergreifende, von der National Science Council of Taiwan geförderte Projekt „Western Art History Studies“. 2005 und 2006 war sie Direktorin des Centre Culturel de Taiwan in Paris. 2007 gründete sie das Graduate Institute of Art History of NTNU und leitete das Institut bis zum Sommer 2014.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: (040) 42838 - 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Kunst im Konflikt / Stiftungsprofessur

Congress

25/4/2016TILL26/4/2016
Das verirrte Kunstwerk. Funktion und Rezeption vom Wege abgekommener „Bilderfahrzeuge”

Jahreskonferenz des Forschungsverbundes „Bilderfahrzeuge – Warburg’s legacy and the future of iconology"

 
Organizer

Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar

Organisiert von Uwe Fleckner, Elena Tolstichin und Isabella Woldt

 

Kunst im Konflikt

Lecture

3/5/2016
Tue
7.00 PM
anlässlich des 90. Jahrestages der Eröffnung der K.B.W.

Giacomo Calandra di Roccolino, Thomas Gilbhard, Michael Thimann

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Giacomo Calandra di Roccolino
Aby Warburg als Architekt. Zum Gebäude der K.B.W.

Thomas Gilbhard, Michael Thimann
Denkraum und Laboratorium. Zur K.B.W. und ihrer Rekonstruktion

Aby-Warburg-Stiftung / Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg

Seminar

26/5/2016
Thu
10.00 AM
Bilder – Flu(ch)t. Von flüchtigen Bildern und ihrer medialen Manifestation

4. Sitzung des Seminars zum Thema Aby Warburg, Pathosformeln und Bilderfahrzeuge

not public
Organizer

TUHH Humanities Arbeitsgruppe

Bilder – Flu(ch)t. Von flüchtigen Bildern und ihrer medialen Manifestation

Seminar der TUHH Humanities Arbeitsgruppe von Jacobus Bracker und Ann-Kathrin Hubrich

Das Thema „Flucht“ dominiert die aktuelle Medienberichterstattung. Dabei ist das Phänomen – wenn auch momentan äußerst prekär – kein neues, sondern vielmehr fester Bestandteil der Menschheitsgeschichte: Aeneas floh mit seinem Vater Anchises auf den Schultern und seinem Sohn Askanios an der Hand aus dem brennenden Troja, die Israeliten vor der Unterdrückung in Ägypten, die Heilige Familie floh, um dem Kindermord des Herodes zu entgehen. Die Gründe für eine Flucht sind vielfältig: Auflehnung gegen ein normatives oder politisches System, Umstände wie Krieg, Gewalt, Vertreibung und Hunger, die das Herkunftsland zu einem unsicheren Standort werden lassen. Im Rahmen von Fluchtbewegungen entstand und entsteht zu allen Zeiten eine Fülle, eine schier unüberschaubare Masse an Bildern. Zu beginnen, diese Bildproduktion anhand kulturwissenschaftlicher Methoden und Fragestellungen einzubetten, zu kontextualisieren, ist Ziel des Seminars.

Dabei sollen verschiedene Ebenen beleuchtet werden: Grundlegend geht es um Übertragungsprozesse, um Übernahmen ikonographischer Motive, um das, was Warburg mit dem Begriff der „Pathosformel“ bezeichnet hat. Dabei kann ein breites Spektrum bildlicher Erzeugnisse, von historischer bis zu zeitgenössischer Bildproduktion unter die Lupe kunstwissenschaftlicher Betrachtung genommen werden, womit ein zweites Ziel des Seminars – die Vermittlung von und die Einführung in kulturwissenschaftliche Analysemethoden – formuliert ist.

Neben der Motiv-Wanderung von Bild zu Bild, sollen diese selbst als „wandernde Bilder“ betrachtet werden. Dabei geht es sowohl um materielle als auch immaterielle Bilder, um Kulturtransfer, der regelmäßig in den Bildern selbst thematisiert wird, sowie das reziproke Verhältnis von Bildgenese und bildlicher Negation. Im Rahmen dieses Themenkreises wird der Ikonoklasmus als Zerstörung oder Einwirkung (auf) vorhandene(r) Bilder eine zentrale Rolle spielen.

Lernziele: Einführung in grundlegende kulturwissenschaftliche Analysemethoden (Ikonographie/ Ikonologie, Politische Ikonographie, Bildwissenschaften etc.), Verknüpfung aktueller gesellschaftlicher Themen mit geisteswissenschaftlichen Fragestellungen, Stärkung der Bildkompetenz

 

Contact

Jacobus Bracker, M.A.
Universität Hamburg
Archäologisches Institut
Edmund-Siemers-Allee 1 (Westflügel)
20146 Hamburg

T +49 40 42838 7237

Archäologisches Institut

Lecture

31/5/2016
Tue
7.00 PM
Politische Ikonografie und Ökologie der Mega-Stadt-Landschaft

Peter Krieger, Universidad Nacional Autónoma de México

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Peter Krieger, 1996 Promotion an der Universität Hamburg (Graduiertenkolleg Politische Ikonografie), seit 1998 Forschungsprofessur am Institut für Ästhetische Forschungen an der mexikanischen Nationaluniversität; 2004 bis 2012 Vizepräsident des internationalen Kunsthistorikerverbandes CIHA/UNESCO; 2007 bis 2014 Mitarbeit am Forschungsprojekt Transcultural and Transhistoric Efficiencies of the Baroque Paradigm, University of Western Ontario; 2010 bis 2014 im Beirat des Stadtentwicklungsministeriums von Mexiko-Stadt. Forschungen und Publikationen zu den Themen: Bild und Geschichte von Stadt und Landschaft im 20. und 21. Jahrhundert; Ästhetik und Ökologie der Megastädte; Politische Ikonografie von Stadt und Architektur. 2016 hat Peter Krieger die Aby-Warburg-Stiftungsprofessur inne.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Aby-Warburg-Stiftung / Stiftungsprofessur

Workshop

9/6/2016TILL10/6/2016
Wilde Bestien. Bilder tierischer Aggression, Gewalt und Brutalität
 
Organizer

Kunstgeschichtliches Seminar
Forschungsstelle Naturbilder/Images of Nature

Aktuelles Forum Kunstgeschichte Hamburg

Die erste Veranstaltung des Aktuellen Forums Kunstgeschichte Hamburg widmet sich dem künstlerischen Umgang mit tierischer Gewalt. Welche Bilder vom Menschen, vom Tier und von der Natur werden in der Kunst der Vergangenheit und der Gegenwart entworfen? Die Veranstaltung fragt nach den Ursprüngen, Modellen und Funktionen der Faszination für die unterschiedlichen Arten von Aggression, Gewalt und Brutalität, die das menschliche Auge im Verhalten von Tieren zu erkennen glaubt.

Contact

Maurice Saß
Universität Hamburg
Kunstgeschichtliches Seminar
Forschungsstelle Naturbilder/Images of Nature
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg
Telefon +49 40 42838-8134

Forschungsstelle Naturbilder / Forschungsstelle Naturbilder

Lecture

13/6/2016
Mon
7.00 PM
Der Gelehrte und die Künstlerin. Aby Warburg und Mary Hertz

Ein Festvortrag von Michael Diers mit Gästen: Steffen Haug, Bärbel Hedinger, Andrea Völker und Jutta Braden

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

150. Geburtstag Aby Warburgs / Aby-Warburg-Stiftung

Open day

13/6/2016
Mon
11.00 AM
zum 150. Geburtstag von Aby Warburg
 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

»JUDE VON GEBURT, HAMBURGER IM HERZEN, IM GEISTE FLORENTINER«, FORMULIERTE ABY WARBURG (13.6.1866 – 26.10.1929) ÜBER SICH SELBST. ALS EINER DER WEGBEREITER DER MODERNEN KULTURWISSENSCHAFTEN WIDMETE ER SEIN LEBENSWERK DEM EINFLUSS DER ANTIKE AUF DIE NEUZEIT. Von Räumen zum Denken, Bildern in Formeln und dem Prinzip der Guten Nachbarschaft der Bücher: Am Tag der offenen Tür möchten wir Sie einladen, sich über die Ideen Aby Warburgs und die Geschichte des 1926 als Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg eröffneten Hauses, seine Architektur und die heutige Nutzung zu informieren. Durch das Haus führen Studierende der Kunstgeschichte.

11.00 – 17.00 UHR, JEWEILS ZUR VOLLEN STUNDE FÜHRUNGEN MIT ANSCHLIESSENDEM KURZVORTRAG

11.00- 11.45 Führung durchs Haus, Elias Wagner, Treff Foyer EG
11.45- 12.00 Kurzvortrag: Warburg, Cassirer und die Freiheit der Wissenschaft, Birgit Recki, Lesesaal

12.00- 12.45 Führung durchs Haus, Katharina Hoins, Treff Foyer EG
12.45- 13.00 Kurzvortrag: Aby und Max. Über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit, Karen Michels, Lesesaal

13.00- 13.45 Führung durchs Haus, Elias Wagner, Treff Foyer EG
13.45- 14.00 Kurzvortrag: Zur Aktualität Warburgschen Denkens, Peter Krieger, Lesesaal

14.00- 14.45 Führung durchs Haus, Katharina Hoins, Treff Foyer EG
14.45- 15.00 Kurzvortrag: Warburg, Cassirer und die Freiheit der Wissenschaft,  Birgit Recki, Lesesaal

15.00- 15.45 Führung durchs Haus, Elias Wagner, Treff Foyer EG
15.45- 16.00 Kurzvortrag: Aby und Max. Über Hamburgs geistige Zahlungsfähigkeit, Karen Michels, Lesesaal

16.00- 16.45 Führung durchs Haus, Studierende/Karen Michels, Treff Foyer EG
16.45- 17.00 Kurzvortrag: Zur Aktualität Warburgschen Denkens, Peter Krieger, Lesesaal

17.00- 17.45 Führung durchs Haus, Katharina Hoins, Treff Foyer EG
17.45- 18.00 Kurzvortrag: Warburg, Cassirer und die Freiheit der Wissenschaft, Birgit Recki, Lesesaal

Programm Tag der offenen Tür als pdf

150. Geburtstag Aby Warburgs / Aby-Warburg-Stiftung

Workshop

17/6/2016TILL17/6/2016
Ikonographie und Ikonologie heute

Ansätze, Methoden, Perspektiven

not public
Organizer

Elke Grittmann, Institut für Ästhetik und Kultur Digitaler Medien, Leuphana Universität Lüneburg
Katharina Hoins, Warburg-Haus/Universität Hamburg

Der 150. Geburtstag Aby M. Warburgs bietet 2016 Anlass, die durch Warburg, Panofsky und die Hamburger Schule geprägte Ikonographie und Ikonologie in ihrer Aktualität und Relevanz für die Forschung zu heutigen wie historischen öffentlichen Bildern zu befra­gen. Was kann sie heute leisten?  Welche Herausforderungen stellen sich aktuell für die Ikonographie/Ikonologie? Wie kann sie weiterentwickelt und modifiziert werden, um Bilder zu beschreiben und zu untersuchen – historisch und aktuell, in Kunst und Gesellschaft(en) und unter den Bedingungen globaler digitaler Bildtechnologien und Bildzirkulations- und -austauschprozesse?

Sprecher*innen:
Kerstin Brandes (Oldenburg), Michael Diers (Berlin/Hamburg), Ulrich Hägele (Tübingen), Urte Krass (München), Peter Krieger (Mexiko-Stadt/Hamburg), Burkhard Michel (Stuttgart), Marion G. Müller (Bremen), Silke Wenk (Oldenburg); Organisation: Elke Grittmann (Lüneburg) und Katharina Hoins (Hamburg)

Mit Unterstützung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung.

Programm Workshop Ikonographie und Ikonologie heute

Warburg außer Haus

19/6/2016
Sun
12.00 PM
Dynamische Nymphen. Aby Warburg und Hamburg um 1900

Annika Sprünker und Katharina Hoins, Führung im Museum für Kunst und Gewerbe

 
Organizer

Warburg-Haus und Museum für Kunst und Gewerbe

Anlässlich des Jahrestages zeigen Veranstaltungen
mit Partnerinstitutionen Warburgs Wirken in Hamburg.

Kosten: Museumseintritt (12 Euro, ermäßigt 8 Euro)
Anmeldung nicht erforderlich.

 

Programm der Kooperationsveranstaltungen

Location

Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz 1
20099 Hamburg

150. Geburtstag Aby Warburgs

Warburg außer Haus

22/6/2016
Wed
2.00 PM
„Ein Friedensdenkmal mitten im Krieg”. Aby Warburg und der Wandbildzyklus in der HFBK

Michael Diers, Führung in der Hochschule für bildende Künste Hamburg

 
Organizer

Warburg-Haus und Hochschule für bildende Künste Hamburg

Anlässlich des Jahrestages zeigen Veranstaltungen
mit Partnerinstitutionen Warburgs Wirken in Hamburg.

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Programm der Kooperationsveranstaltungen als pdf

Location

Hochschule für bildende Künste Hamburg
Lerchenfeld 2
22081 Hamburg

150. Geburtstag Aby Warburgs

Warburg außer Haus

23/6/2016
Thu
6.00 PM
„Pace-Macher für die akademische Idee”. Historischer Campus-Rundgang anlässlich Aby Warburgs 150. Geburtstag

Rainer Nicolaysen, Führung an der Universität Hamburg

 
Organizer

Warburg-Haus und Universität Hamburg, Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte

Anlässlich des Jahrestages zeigen Veranstaltungen
mit Partnerinstitutionen Warburgs Wirken in Hamburg.

Teilnahme frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Programm der Kooperationsveranstaltungen als pdf

Location

Universität Hamburg
Hauptgebäude
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

150. Geburtstag Aby Warburgs

Lecture

28/6/2016
Tue
7.00 PM
The Light Footstep of the Serving Girl (Knowledge of Images, Eccentric Knowledge)

Georges Didi-Huberman, Paris

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Warburg lebt!
Eine Vortragsreihe zum 150. Geburtstag des Hamburger Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg
In Kooperation mit dem Warburg Institute, London, und dem Getty Research Institute, Los Angeles

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

150. Geburtstag Aby Warburgs / Aby-Warburg-Stiftung

Workshop

29/6/2016TILL30/6/2016
The Warburg-Haus: Apparatus, Inscription, Data, Speculation
not public
Organizer

University of the Arts, London, Central Saint Martins
Projekt "Bilderfahrzeuge. Aby Warburg's Legacy and the Future of Iconology"

A Workshop organized by the University of the Arts, London, Central Saint Martins and the Projekt “Bilderfahrzeuge. Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology”.


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h

150. Geburtstag Aby Warburgs / Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg

Warburg außer Haus

30/6/2016
Thu
4.00 PM
Pathosformel und Denkraum. Aby Warburg und die Hamburger Kunsthalle

Sandra Pisot und Katharina Hoins, Seminar in der Hamburger Kunsthalle

 
Organizer

Warburg-Haus und Freunde der Kunsthalle e.V.

Anlässlich des Jahrestages zeigen Veranstaltungen
mit Partnerinstitutionen Warburgs Wirken in Hamburg.

Kostenbeitrag 18 Euro für Mitglieder der Freunde der Kunsthalle e.V., Zuzahlung für Nichtmitglieder 3 Euro (zzgl. Eintritt).

Programm der Kooperationsveranstaltungen als pdf

Location

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg

Contact
Anmeldung erforderlich:

Freunde der Kunsthalle e.V.

150. Geburtstag Aby Warburgs

Warburg außer Haus

3/7/2016
Sun
3.00 PM
Ornament und Ritual. Aby Warburg und die Kultur der Hopi

Ulla Weichlein und Katharina Hoins, Führung im Museum für Völkerkunde Hamburg

 
Organizer

Warburg-Haus und Museum für Völkerkunde Hamburg

Anlässlich des Jahrestages zeigen Veranstaltungen
mit Partnerinstitutionen Warburgs Wirken in Hamburg.

Kosten: 4 € zzgl. Museumseintritt (8,50 €, 4,50 € ermäßigt)

Programm der Kooperationsveranstaltungen als pdf

Location

Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64
20148 Hamburg

150. Geburtstag Aby Warburgs

Warburg außer Haus

5/7/2016
Tue
4.00 PM
„Lebensgroß gemimte Heimatkunde” – Aby Warburg über die Wandbilder Hugo Vogels im Großen Festsaal des Rathauses

Karen Michels, Führung im Hamburger Rathaus

 
Organizer

Warburg-Haus

Eintritt frei. Um Anmeldung unter dem unten stehenden Kontakt wird gebeten.

Programm der Kooperationsveranstaltungen als pdf

Location

Hamburger Rathaus
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg

Contact
Anmeldung erforderlich:

Katharina Hoins
Tel.: +49 40 42838-6147

150. Geburtstag Aby Warburgs

Lecture

12/7/2016
Tue
7.00 PM
Nachleben. Herkünfte und Kontexte eines Begriffs

Ulrich Raulff, Marbach

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Warburg lebt!
Eine Vortragsreihe zum 150. Geburtstag des Hamburger Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg
In Kooperation mit dem Warburg Institute, London, und dem Getty Research Institute, Los Angeles

150. Geburtstag Aby Warburgs / Aby-Warburg-Stiftung

Congress

15/9/2016TILL17/9/2016
Visuelle Assoziation

Interdisziplinäre Tagung zur visuellen Bildung

 
Organizer

Prof. Dr. Andrea Sabisch, Universität Hamburg
Fakultät für Erziehungswissenschaft, FB 4, Ästhetische Bildung

Die von Maneul Zahn und Andrea Sabisch konzipierte Tagung reflektiert das Phänomen der „Visuellen Assoziation” im Kontext visueller Bildung. Im Unterschied zu sprachbasierten Assoziationen kann man visuelle Assoziationen als formale, semantische, gestische oder performative Verknüpfungen verstehen, die sich im Hinblick auf Aspekte wie Lage, Richtung, Häufigkeit, Ähnlichkeit, Kontrastierung, Rhythmus und Wiederholung untersuchen und differenzieren lassen. Diese Dimensionen spielen nicht nur in visuellen Artikulationen des Sehens, Zeigens und Darstellens eine relevante Rolle, sie markieren zudem auch einen Übergang zum Virtuellen. Indem Sie verlängern, ausdehnen, unterbrechen, verknüpfen, streuen, schichten und takten, eröffnen sie nicht nur visuelle Räume, Durch- und Übergänge, sondern zugleich imaginäre, mentale Welten. Dabei richten sie sowohl Bildproduzenten als auch -rezipienten gleichermaßen in ihrem bildbezogenen Wahrnehmen, Denken und Handeln aus. Insofern kommt ihnen in Bildungsprozessen eine ähnlich elementare Funktion zu, wie sie der Metapher in sprachbasierten Bildungstheorien zugewiesen wird.

Kosten: Die Tagungsgebühren für die gesamte Tagung betragen 50,00 €, für Student*innen und Doktorand*innen 25,00 €.
Anmeldung bis zum 31.07.2016 an die unten stehende Kontaktadresse. Hier erfahren Sie auch die Kontodaten. Die Anmeldung wird erst mit der Überweisung gültig. Nur noch wenige Plätze zu vergeben.

Contact

Congress

6/10/2016TILL8/10/2016
Ernst Cassirer: Einflüsse, Rezeptionen, Wirkungen
 
Organizer

Internationale Ernst-Cassirer-Gesellschaft e.V.

Contact

Prof. Dr. Birgit Recki
Universität Hamburg
Philosophisches Seminar
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg
Tel.: +49 40 42838-2683

Philosophisches Seminar

Workshop

14/10/2016TILL15/10/2016
Tragedy NOW!

Die Tragödie als politisches Modell

 
Organizer

Martin Jörg Schäfer und Cornelia Zumbusch, Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I
Institut für Germanistik

Die Tragödie hat derzeit Konjunktur – einerseits durch Auseinandersetzungen in Theater, Tanz und Performance, die das ›Modell Tragödie‹ mit Blick auf seine politisch-ästhetischen Voraussetzungen und nicht zuletzt auf sein koloniales Erbe analysieren, andererseits durch eine Theoriedebatte, die eine Geltungskraft der Tragödie als Muster des Leidens, der Überschreitung oder der Distanzierung oder des Konflikts behauptet. Was in beiden Fällen auf dem Spiel steht, ist die Frage nach dem Theater als einem politischen Ort: als Ort der Zusammenführung eines Gemeinwesens und eines Aushandelns von Konflikten, aber auch als Ort, an dem sich die Machart dieser Bindung ausstellen, auflösen und eventuell ›ausbessern‹ lässt. Der Workshop befasst sich mit Dynamiken von Verbindung und Auflösung politischer Gemeinschaften in Tragödien, ihrer Aufführungspraxis und ihren Theoretisierungen.

Der Workshop steht im Zusammenhang mit der Spielzeiteröffnung 2016/17 auf Kampnagel unter dem Motto »Tragedy NOW!« (http://www.kampnagel.de/tragedy-now/).

Programm Tagung "Tragedy NOW!"

Contact

Prof. Dr. Cornelia Zumbusch
Universität Hamburg
Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I
Institut für Germanistik
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg
Tel.: +49 40 42838-3595

Institut für Germanistik / Kunst im Konflikt

Lecture

18/10/2016
Tue
7.00 PM
Programmänderung: Manet, Manebit! Aby Warburgs „Manet und die italienische Antike” als psycho-intellektuelles Selbstporträt

Uwe Fleckner, Hamburg

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Der ursprünglich vorgesehene Vortrag „Method, Madness, and Montage. Aby Warburg to John Nash” von W. J. T. Mitchell, Chicago, kann zu diesem Zeitpunkt leider nicht stattfinden.

 

Warburg lebt!
Eine Vortragsreihe zum 150. Geburtstag des Hamburger Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg
In Kooperation mit dem Warburg Institute, London, und dem Getty Research Institute, Los Angeles

Der Vortrag von Uwe Fleckner wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

150. Geburtstag Aby Warburgs / Aby-Warburg-Stiftung

Lecture

6/11/2016
Sun
5.00 PM
TRÄUMEN UND HANDELN – MYSTIK IN DEN RELIGIONEN

2. Hamburger Luther-Lesefestival: die „Martinstage“ – 6. bis 13. November 2016

 
Organizer

Nordkirche, in Kooperation mit der Akademie der Weltreligionen

An irgendetwas »da oben« glaubt fast jeder. Für den Einstieg in die Spiritualität hat sich ein schier unübersichtliches Angebot an Meditations- oder Achtsamkeits-Workshops entwickelt. Dabei haben auch und gerade die traditionellen Religionen hier Interessantes zu bieten. Da sind christliche Mystiker wie Meister Eckhart, Johannes vom Kreuz oder Teresa von Avila. Da gibt es die muslimischen Sufis, die in Poesie, Musik und Tanz die Annäherung an das Göttliche versuchen. Und last not least gibt es auch den mystischen Luther zu entdecken.

Mit dem Autor Volker Leppin, Handan Aksünger und Hamida Behr von der Akademie der Weltreligionen. Tolga Arik macht Musik, der Schauspieler Julius Feldmeier liest mystische Texte. Es moderiert Anne Françoise Weber von Deutschlandradio Kultur.

KARTEN:

Die Eintrittskarten für die »Martinstage 2016« kosten für alle Veranstaltungen (außer KÄTHCHENS KANTINE!) jeweils 10 Euro. Sie erhalten Ihre Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und vor allem hier: NDR TICKETSHOP IM LEVANTEHAUS HAMBURG, Telefon: 040/44 19 21 92, E-Mail: ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de (Online-Bestellung).

Contact

Prof. Dr. Wolfram Weisse
Professor der Universität Hamburg und
Direktor der Akademie der Weltreligionen (AWR)
tel (Sekretariat): +49 (0)40 42838 7091 (-2120)
tel: +49 (0)40 42838 2131
fax: +49 (0)40 42838 3441

Lecture

7/11/2016
Mon
7.00 PM
WIE VIEL RELIGION VERTRÄGT DIE GESELLSCHAFT?

2. Hamburger Luther-Lesefestival: die „Martinstage“ – 6. bis 13. November 2016

 
Organizer

Nordkirche, in Kooperation mit der Evangelischen Akademie

Während im westlichen Europa Religion und Glaube zusehends in den Bereich des Privaten zurückgedrängt werden, erleben wir in anderen Regionen der Welt wie Russland, der Türkei und selbst in Israel eine Renaissance der Religion im öffentlichen Raum.

Die Reformation hat einerseits eine Trennung der Aufgaben von Staat und Kirche hervorgebracht, andererseits hat die Kirche jedoch auch lange Zeit eine allzu staatstragende Rolle eingenommen.

Heutzutage ist das Christentum nur eine Option unter vielen auf dem Marktplatz der Weltanschauungen und Religionen. Vor diesem Hintergrund halten manche die in Deutschland gewachsene Kooperation zwischen Kirche und Staat für nicht mehr zeitgemäß; es gilt sie abzuschaffen. Was bedeuten die gesellschaftlichen Veränderungen für die Religion, für ihre Rolle in der Gesellschaft und ihr Verhältnis zur Politik?

Darüber diskutieren der Kulturbeauftragte der EKD Johann Hinrich Claussen und die religionspolitische Sprecherin der Linken Christine Buchholz, Moderation: Dr. Jörg Herrmann, Evangelische Akademie der Nordkirche

KARTEN:

Die Eintrittskarten für die »Martinstage 2016« kosten für alle Veranstaltungen (außer KÄTHCHENS KANTINE!) jeweils 10 Euro. Sie erhalten Ihre Tickets bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und vor allem hier: NDR TICKETSHOP IM LEVANTEHAUS HAMBURG, Telefon: 040/44 19 21 92, E-Mail: ticketshop@ndr.de, www.ndrticketshop.de (Online-Bestellung).

Contact

HEINEKOMM UG
Herlingsburg 6-10
22529 Hamburg
Tel.: 040/76 75 26 26
Fax: 040/76 75 26 25

Lecture

8/11/2016
Tue
7.00 PM
‘Physik des Symbols’. Aby Warburg und die Kraft der Bilder

Cornelia Zumbusch, Hamburg

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Warburg lebt!
Eine Vortragsreihe zum 150. Geburtstag des Hamburger Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg
In Kooperation mit dem Warburg Institute, London, und dem Getty Research Institute, Los Angeles

150. Geburtstag Aby Warburgs / Aby-Warburg-Stiftung

Congress

10/11/2016
Thu
 
Warburg in America

Colloquium at the Getty Research Institute in cooperation with Warburg Haus, Hamburg

not public
Organizer

Getty Research Institute in cooperation with Warburg Haus, Hamburg

This year marks the 150th anniversary of the birth of German art historian and cultural theorist Aby Warburg. Situated within the larger context of the Getty Research Institute’s current scholar year on art and anthropology, the colloquium will commemorate this important scholar by examining his work and legacy. The lectures will focus especially on Warburg’s famous travels to the southwestern United States at the turn of the century and his observation and documentation of Native American culture. His trip to the Hopi regions of Arizona and New Mexico inspired his seminal “A Lecture on Serpent Ritual,” a text that served as a detailed account of Hopi architecture, life, and tribal rituals. Warburg’s encounter with the Hopi culture had a lasting effect on his art historical work and contributed to the shift toward a more anthropological study of art in the 20th century. Warburg rejected the common practice of an aestheticized art history that viewed and treated images in strictly formal terms and instead perceived them as a “biologically necessary product between religion and artistic practice.” Speakers will highlight previously understudied aspects of Warburg’s American travels and examine his concepts of image theory and iconology. Lectures will further consider how the application of Warburgian ideas and visions has influenced the disciplines of art history and anthropology, as well as how Warburg’s legacy has narrowed the gap between these disciplines.

PROGRAM

10:00 a.m. Coffee Welcome Reception 10:30 a.m. Welcome Remarks: Thomas W. Gaehtgens, Director, Getty Research Institute

10:45 a.m. Session I: Introduction: Susan Dackerman, Scholar, Getty Research Institute

11:00 a.m. Hans Belting, ZKM Karlsruhe: Migrating Images at the Persian and Ottoman Courts and the Role of Figuration

11:45 a.m. Uwe Fleckner, Universität Hamburg: Photography with Obstacles: Aby Warburg’s Pictures of His American Journey

12:30 p.m. Davide Stimilli, University of Colorado, Boulder: Aby Warburg in America, Again? A Tale of Three Failures

2:30 p.m. Session II Introduction: Gary Urton, Harvard University

2:45 p.m. Giovanna Targia, Ludwig-Maximilians-Universität München: A Pupil of Usener in America: Aby Warburg’s Travels to the Hopi Regions in the Light of His “Fragments on Expression”

3:30 p.m. Linda Báez-Rubí, The Warburg Institute, London: The Unfinished Project: The Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg and the Scope of Ancient American Studies

4:15 p.m. Claudia Swan, Northwestern University, Evanston: Meanwhile, in Vienna: The Survival of Wunderdinge

 

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Programm Warburg in America

Location

Getty Research Institute, Los Angeles, USA

150. Geburtstag Aby Warburgs

Workshop

15/11/2016TILL16/11/2016
Friedrich Ludwig Schröders Hamburgische Dramaturgie

Workshop zum 200. Todestag

 
Organizer

Prof. Dr. Bernhard Jahn, Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften, Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I
Institut für Germanistik

Friedrich Ludwig Schröders 200. Todestag in diesem Jahr bildet den Anlass für eine Tagung, mit der wir an die Verdienste Schröders erinnern möchten, die er sich als Regisseur, Schauspieler, Dramatiker und Theaterintendant am Hamburger Stadttheater ab den 1770er Jahren erwarb. Seine Bemühungen um eine Reform der Schauspielkunst lassen es gerechtfertigt erscheinen, von einer spezifisch schröderschen Dramaturgie zu sprechen, deren Rekonstruktion im Mittelpunkt der Tagung stehen soll.

Flyer des Workshops

Contact

Prof. Dr. Bernhard Jahn
Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Fachbereich Sprache, Literatur, Medien I
Institut für Germanistik
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg

Institut für Germanistik

Lecture

22/11/2016
Tue
7.00 PM
Per Astra ad Sphaeram: Aby Warburg and the Future of the Humanities

David Freedberg, London

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Warburg lebt!
Eine Vortragsreihe zum 150. Geburtstag des Hamburger Kunst- und Kulturhistorikers Aby Warburg
In Kooperation mit dem Warburg Institute, London, und dem Getty Research Institute, Los Angeles

150. Geburtstag Aby Warburgs / Aby-Warburg-Stiftung

Lecture

28/11/2016
Mon
6.00 PM
Akademische Feier anlässlich des 70. Geburtstags von Prof. Dr. Wolfgang Kemp

Festvortrag Prof. Dr. Wolfgang Ullrich "Der Betrachter vor dem Bildschirm"

 
Organizer

Universität Hamburg
Kunstgeschichtliches Seminar

Contact

Margot Zimmermann
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1-Westflügel
20149 Hamburg
Tel.: +49 40 42838-3261
Fax: +49 40 42838-6279

Kunstgeschichtliches Seminar

Congress

1/12/2016TILL3/12/2016
FLÜCHTIGE BILDER: AFFEKT // REPRÄSENTATION

Eine trans- und interdisziplinäre Tagung an der Universität Hamburg, 1.–3. Dezember 2016

 
Organizer

Jacobus Bracker (Klassische Archäologie), Ann-Kathrin Hubrich
(Kunstgeschichte) & Stefanie Johns (Kunstpädagogik und
Visuelle Bildung)

Die Präsenz von Fluchtbewegungen in der medialen Berichterstattung, die diverse Perspektiven auf die Flucht, ihre Ursachen und Folgen abbildet oder ausblendet, verweist auf das Evokations- und Affektionsvermögen der Bilder. In einer drastischen Steigerung der Warburg’schen Bilderwanderungen flüchten auch die Bilder selbst, sei es, dass sie die Flüchtenden begleiten, sei es, dass sie transmediale Fluchtwege vor einem propagandistischen Bildersturm einschlagen. Im Rahmen von Fluchtbewegungen entstand und entsteht zu allen Zeiten eine Fülle, eine schier unüberschaubare Masse an Bildern, die das Leid der Flüchtenden zu spiegeln suchen, die Fluchtwege nachzeichnen oder auf die Fluchtursachen verweisen wollen.

Idolatrische wie ikonoklastische Bildpraktiken spielen dabei eine erhebliche Rolle und deuten auf eine starke affektive Beteiligung der Akteur*innen. Affekte beeinflussen die Wahrnehmung, das phänomenale Bewusstsein, die Aufmerksamkeitslenkung und Bedeutungskonstruktionen und sie motivieren Handlungen und sind damit ein zentraler Faktor in einer als verkörpert verstandenen Wahrnehmung. Das außerordentliche Affekt- und Affizierungspotential der Bilder spielt unter anderem bei ihren Funktionen als Träger von
Erinnerungen und Hoffnungen, bei Identitätskonstruktionen und bei ihrem strategischen bis manipulativen Einsatz in politischen Kommunikationsprozessen eine erhebliche Rolle.

ANMELDUNG
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Es wird um Anmeldung per Email gebeten.

Tagungsprogramm

Contact

Jacobus Bracker (Klassische Archäologie), Ann-Kathrin Hubrich
(Kunstgeschichte) & Stefanie Johns (Kunstpädagogik und
Visuelle Bildung)

Congress

8/12/2016TILL10/12/2016
Hexenverhörprotokolle als sprachhistorisches Korpus
 
Organizer

Prof. Dr. Renata Szczepaniak
Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Sprache, Literatur, Medien (SLM) I
Institut für Germanistik

Im Zentrum der Tagung stehen Hexenverhörprotokolle – handschriftliche Erzeugnisse der Kanzleisprache aus der Zeit der intensivierten Hexenverfolgung im 16./17. Jh. Die Hexenverhörprotokolle werden als Datengrundlage in unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Forschungsdisziplinen verwendet: In der historischen Sprachwissenschaft haben sie einen Stammplatz in der Erforschung von Systemwandel, Textsortenwandel, Handschriftlichkeit und Kommunikationsformen etc. (s. u.a. Macha 2003a, b; Topalović 2003a, b; Schmuck/Szczepaniak 2014; Schutzeichel/Szczepaniak 2015; Szczepaniak/Barteld 2016). In der Kultur- und Gesellschaftsgeschichte bilden sie wichtige Zeitzeugen, die wesentlich zur historiographischen und kulturhistorischen Erschließung beitragen (s. u.a. Moeller/Schmidt 2003; Schmidt 2004; Voltmer 2005). Gleichzeitig stellen sie eine Herausforderung für den Bereich der Digital Humanities dar, da sie sorgfältige Editionsarbeit und aufwändige digitale Aufarbeitung erfordern (Macha et al. 2005; Barteld/Szczepaniak/Zinsmeister 2014).

Die Tagung soll als interdisziplinäre Austauschplattform dienen, um sprachbezogene Fragestellungen mit gesellschafts- und kulturhistorischen sowie kultur­anthropologischen Forschungszielen zu verbinden. Willkommen sind Beiträge, die unter Einbindung unterschiedlicher methodisch-empirischer wie auch theoretischer Zugänge zur sprach- und kulturhistorischen Verortung der Hexenverhörprotokolle sowie zu ihrer editorischen Aufbereitung, Transkription und Digitalisierung beitragen. Durch den interdisziplinären Zugang wird das Forschungsfeld der historischen Korpuslinguistik auf einer breiteren Basis definiert.

Auf der Tagung sind auch Beiträge willkommen, die die Erforschung der Hexenverhörprotokolle und der Hexenverfolgung außerhalb des deutschsprachigen Raums zum Ziel haben.

Contact

Annika Vieregge, M.A.
Universität Hamburg
Fakultät für Geisteswissenschaften
Sprache, Literatur, Medien (SLM) I
Institut für Germanistik
Von-Melle-Park 6
20146 Hamburg

Institut für Germanistik / Universität Hamburg

Lecture

19/12/2016
Mon
6.15 PM
Andreas Weber: Biopoetik. Lebendigkeit und Imagination

im Rahmen der Vorlesungsreihe De Natura

 
Organizer

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar

Contact

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1, Zi. 108
20146 Hamburg
Fon: +49 40 42838-8130
Fax: +49 40 42838-8145

Forschungsstelle Naturbilder / Forschungsstelle Naturbilder

Congress

13/1/2017
Fri
9.30 AM
Geisteswissenschaften [frage-zeichen]
 
Organizer

Kevin Drews, Ann-Kathrin Hubrich, Sandra Ludwig, Stephan Renker, Friederike Schütt und Andrea Stück, Mitglieder des Graduiertenkollegs Geisteswissenschaften der Universität Hamburg

Die Tagung Geisteswissenschaften [frage-zeichen] wird von Kevin Drews, Ann-Kathrin Hubrich, Sandra Ludwig, Stephan Renker, Friederike Schütt und Andrea Stück, Mitglieder des Graduiertenkollegs Geisteswissenschaften der Universität Hamburg, veranstaltet. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung unter frage-zeichen@mail.de.

Das Plädoyer für eine unbedingte Universität steht seit Jacques Derrida als Perspektive für die Geisteswissenschaften in seiner Omnipräsenz mittlerweile gleichwertig neben den ins n-fache potenzierten (Meta-)Diskursen über die Krise der Geisteswissenschaften. Der Diagnose eines scheinbar unauflösbaren Zusammenhangs von allgemeiner Verwertungslogik an den Universitäten und Bedeutungsverlust der Geisteswissenschaften widerspricht die Forderung: „Die Universität müßte also auch der Ort sein, an dem nichts außer Frage steht“ (Derrida). Dieses immer wieder aufgerufene Zitat verspricht nun zwar einen potenziellen Bedeutungsgewinn in der geisteswissenschaftlichen Selbstreflexion, hält allerdings einen konkreten Bezug offen. Vielmehr stellt die Forderung sogar noch die „Autorität der Frage, die Form des Denkens als Befragung“ (Derrida) zur Diskussion. So rückt die Fraglichkeit des Fragens selbst ins Zentrum der geisteswissenschaftlichen Selbstbefragung.

Dies nimmt unsere Tagung als Ausgangspunkt, um den Akt des In-Frage-Stellens, den Modus des Fragens, die Fraglichkeit als solche genauer zu untersuchen. Dabei zielt das [frage-zeichen] weniger auf die Setzung eines neuen großen Fragezeichens. Vielmehr soll der Fokus auf dem Fragezeichen als derjenigen Lücke liegen, die sich zwischen der Frageform und ihrem Inhalt ergibt.

Lecture

17/1/2017
Tue
7.00 PM
Bild und Zeit. Über tote und lebendige Geschichte

Peter Geimer, Berlin

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung und Universität Hamburg

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema Latenz in den Künsten.

 

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Universität Hamburg

Congress

26/1/2017TILL28/1/2017
Naturalismen. Kunst, Wissenschaft, Ästhetik

Jahrestagung 2017 der Forschungsstelle Naturbilder

 
Organizer

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar

„Naturalismus“ ist ein schillernder Begriff. Gewöhnlich benennt er Qualitäten von Kunstwerken, die als charakteristisch für bestimmte Zeiten und Strömungen (Naturalismus der Renaissance) gelten oder er definiert eine stilistische Epoche (Naturalismus um 1900). Auch in systematischer Hinsicht divergieren die Bedeutungen erheblich. Angesichts einer Vielzahl von Naturalismen widmet sich die Tagung der Frage nach übergreifenden Zusammenhängen. Als ein durchgängiges Moment der verschiedenen Tendenzen, Arbeitsweisen und Werke kann gelten, dass die künstlerische Naturnachahmung auf einen gesteigerten Realitätsgrad der Bildwerke zielt. Zu fragen wäre nach der Relevanz von Praktiken bildnerischer Beschreibung und nach Spielarten von Illusionismus. Inwieweit leiteten sich aus der scheinbaren Zurücknahme der künstlerischen Intervention Momente von Objektivität und Ansprüche auf Wahrheit ab? Welche Aporien bergen Naturalismen?

As is well known, the term naturalism carries a multitude of meanings. It can designate an artwork’s qualities that are considered characteristic of a specific time period or movement or it could even define a stylistic epoch in itself. In this historical sense of the term, one speaks of a “Renaissance Naturalism” or a “Naturalism” of around 1900. However, even if considered systematically, meanings of naturalism diverge quite profoundly depending on the context. On account of this, the conference will address the overarching connections or parallels among the profusion of naturalisms. A consistent use of the term is intended to describe the tendency of an artwork to strive toward the imitation of nature or a heightened level of reality. This raises the question, how did techniques of description and varieties of illusionism produce knowledge? To what extent did instances of objectivity and claims to truth derive from an apparent withdrawal of artistic intervention? Which aporias are inherent in naturalism?

Contact

Sue Ryall
Geschäftsstelle Naturbilder/Images of Nature
Telefon +49 40 42838-8130
www.uni-hamburg.de/naturbilder

Forschungsstelle Naturbilder / Forschungsstelle Naturbilder

Lecture

30/1/2017
Mon
6.15 PM
Die Leidenschaften des Unnatürlichen

Prof. Dr. Lorraine Daston, Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin

 
Organizer

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar

Contact

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1, Zi. 108
20146 Hamburg
Fon: +49 40 42838-8130
Fax: +49 40 42838-8145

Forschungsstelle Naturbilder / Forschungsstelle Naturbilder

10/2/2017TILL11/2/2017
Unterwegs. Zu Gestalt, Funktion und Materialität von Wegen

Eine Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung

 
Organizer

Die Tagung wird im Rahmen des Forschungsprojekts »unterwegs« der Isa Lohmann-Siems Stiftung Hamburg abgehalten.

Wege verbinden Orte. Sie entstehen, wenn Menschen, Tiere und Dinge – und mit ihnen Wissen, ethische und ästhetische Werte – sich von hier nach dort bewegen. Dabei formen Wege durch ihre Gestalt (etwa als Schleichweg, Trampelpfad oder Schnellstraße) und ihre Materialität (etwa unbefestigt oder gepflastert) die ablaufenden Bewegungen mit. Sie bringen soziale Figuren hervor wie Pilgernde oder Wandernde und prägen auf diese Weise die Akteure, die auf ihnen unterwegs sind.

Die interdisziplinäre Tagung widmet sich Wegen und Wegenetzen. Sie möchte dabei die mit ihnen einhergehenden Bewegungen ins Zentrum der Debatte rücken. Inwieweit visualisieren und materialisieren Wege die Bewegungen, aus denen sie hervorgehen? Wie formen Architektur, Infrastruktur und Landschaft die Gestalt von Wegen – und umgekehrt? Welche Praktiken und Strategien manifestieren sich hier mit welchen politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ästhetischen Effekten?

Contact

Isa Lohmann-Siems Stiftung

Leitung
Debora Oswald
Linda Schiel
Nadine Wagener-Böck

Workshop

18/2/2017
Sat
10.00 AM
Textiles as Other: Formen, Materialien, Politiken textilbasierter Objekte im 20. und 21. Jahrhundert
 
Organizer

Leena Crasemann
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Das Textile hat Konjunktur. Ob es subkulturelle Aktionen des craftivism im Stadtraum sind, Nachhaltigkeitskonzepte in der  Kleidungsindustrie, das Experimentieren mit intelligenten Stoffen in  der Modebranche, der Einsatz von Hightech-Textilien in der Industrie oder die im 20. Jahrhundert stetig zunehmenden textilbasierten künstlerischen Positionen: Das Textile beansprucht in unserer unmittelbaren Gegenwart einen besonderen Stellenwert. Warum aber kommt dem Textilen aktuell dieses gesteigerte Interesse und eine damit notwendige Theoretisierung zu?

Die Spezifik des Textilen scheint in seiner medialen Wandelbarkeit und semantischen Offenheit zu bestehen. Da es fast immer mit anderen Materialien kombiniert und medial unterschiedlich eingebunden ist, verfügt es über einen unvergleichbar hybriden Charakter. Wie könnte eine aktuelle Theoretisierung des Textilen dieser veränderbaren Vielgestaltigkeit gerecht werden? Welche Migrationen des Materials gehen mit der Produktion, Verarbeitung, Distribution des Textilen einher und wie spiegelt sich dies in künstlerischen, sozialen, politischen Praktiken wieder, in die das Textile eingebunden ist? Welche Rolle kommt der Verarbeitung des Textilen zu, das – etwa bis zum Moment seiner  Rezeption als Ausstellungsgegenstand im Rahmen künstlerischer Produktion – die unterschiedlichsten geographischen, technischen und kulturellen Grenzen überschritten und durchkreuzt hat? Und auf welche Weise kann diese identitäre Wandelbarkeit des Textilen methodisch gefasst werden?

Im Rahmen des Workshops sollen zwei Fragehorizonte eröffnet werden:  Zum einen steht das für die Kunst der Moderne so paradigmatische, auch geschlechtlich kodierte Verhältnis von Form und Material zur Diskussion. Inwiefern ist das Textile dazu prädestiniert diese polare Differenz aufzulösen, da textile Produktionsprozesse gleichermaßen Form gebende und Material konstituierende Operationen sind? Zudem gilt es nach der politischen Dimension zu fragen: In genderspezifischen Zuschreibungen wird das Textile seit Jahrhunderten dem Prinzip und der Sphäre des Weiblichen zugeschlagen, fungiert aber in einem  hegemonialen Diskurs gleichermaßen als Spezifikum indigener Kulturen und als ‘ethnisch Anderes’. Inwieweit muss die zunehmende Relevanz des Textilen folglich nicht nur mit feministisch-emanzipatorischen Anliegen, sondern auch mit einem Aufbrechen des Kanons im Zuge postkolonialer Verschiebungen kurzgeschlossen werden? Und welche Positionen nehmen textile Techniken, Materialien, Objekte in aktuellen Diskursen über das Verhältnis von westlich-okzidentaler Kunstpraxis und -theorie gegenüber den ‘anderen’ Kunstgeschichten ein, die beide jeweils nicht ohne den Bezugsrahmen von Kolonialismus und Postkolonialismus zu denken sind?

Programmflyer als PDF

Location

17.2.2017 Produzentengalerie Hamburg, Admiralitätsstraße 71, 20459 Hamburg
18.2.2017 Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg

Contact

Leena Crasemann
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Kooperationsveranstaltung

1/3/2017
Wed
7.00 PM
FILM: DER RIESE, MICHAEL KLIER

D 1983, 83 Min., mit Live-Neuvertonung von Jörn Stahlschmidt

 
Organizer

Warburg-Haus und »Flexibles Flimmern. Das mobile Kino«

19.00 Uhr Einlass, 20.00 Uhr Beginn

Kosten: 10,- Euro, bitte reservieren: reservierungen@flexiblesflimmern.de

Ein Riese, der allgegenwärtig alles sieht, aber selbst nicht gesehen werden kann …

Der vielfach ausgezeichnete Film DER RIESE von Michael Klier setzt sich fast ausschließlich aus Material von ferngesteuerten Überwachungskameras, von öffentlichen Straßen, Plätzen, Einkaufspassagen und Transiträumen wie Flughäfen und Bahnhöfen sowie Aufnahmen aus Banken, Kaufhäusern und Supermärkten zusammen. Ein Dokumentarfilm in seiner reinsten Form und gleichzeitig eine alptraumhafte Zukunftsvision.

“Einer der faszinierendsten Filme der 1980er hieß „Der Riese“: Michael Klier hatte dafür ausschließlich Videobilder von Überwachungskameras montiert und mit Musik unterlegt. Heraus kam eine unheimliche Sinfonie der gegenwärtigen Großstadt, überwacht vom unsichtbaren Auge einer allumfassenden Kontrollinstanz, die der Filmtitel suggerierte.” (Die Presse)

“Ein unkonventionell montiertes Essayvideo über die Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Das Video verwendet dokumentarisches Material aus ferngesteuerten Überwachungskameras. Durch die Verknüpfung verschiedener Aufnahmen im realitischen Stil entsteht der Eindruck eines zentralen Überwachungsapparates als anonymes, mächtiges Subjekt, das allgegenwärtig alles sieht, aber selbst nicht gesehen werden kann.” (Mediennetzwerk.de, Reinhard Wolf)

Zum Künstler: Jörn Stahlschmidt

„sumless system“ ist ein akustisches Perpetuum Mobile, ein monströses Wiedergabemedium, ein mechanischer Komponist – und passt daher perfekt zu den technisch erzeugten Bildern der Überwachungskameras im Film „Der Riese“. Sieben Kassettenrekorder sind zugleich Instrument und Musiker. Die sieben unabhängigen Spuren verschieben sich immerfort gegeneinander und arrangieren dadurch und durch die Temposchwankungen der analogen Technik ein unendliches Stück. Wäre da nicht die ebenfalls in dieser Art der Technik inbegriffene Abnutzung der Bänder, die eines fernen Tages zum Verstummen des „sumless system“ führen wird. Aber zunächst wird überholter Technik neues Leben eingehaucht mit Musik gespielt von dissamonix, der Band des Künstlers und Ben Sellers. Deren Musik ist hier untrennbar an das Instrument gebunden und ist ausschließlich live zu hören. Zu sehen und zu hören gibt es also eine Maschine mit akustischem Eigenleben, eine Art Frankensteins Monster oder ein Golem, welches sich von seinem Meister losgesagt hat. Die Form folgt der Musik und die Musik der Form. Die Bauteile der wunderbaren Maschine stammen aus dem Mobiliar und Interieur des Künstlers und deren Verwandtschaft.

Das Werk weist weiter auf die Kernabsicht des 1975 geborenen, in Hamburg lebenden Bildhauers, Malers, Zeichners, Performance- sowie Videokünstlers und Musikers hin: Immer wieder beginnt er von vorn und niemals wird etwas wiederholt. Zweifel, Misstrauen und Verblüffung gegenüber der Welt und die Unfähigkeit zum Nichtstun sind die entscheidenden Antriebsfedern des Künstlers.

Programm der Kooperationsveranstaltungen als PDF

Location

Warburg-Haus

Contact

Flexibles Flimmern / Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Kooperationsveranstaltung

3/3/2017
Fri
7.00 PM
FILM: DER RIESE, MICHAEL KLIER

D 1983, 83 Min., mit Live-Neuvertonung von Jörn Stahlschmidt

 
Organizer

Warburg-Haus und »Flexibles Flimmern. Das mobile Kino«

19.00 Uhr Einlass, 20.00 Uhr Beginn

Kosten: 10,- Euro, bitte reservieren: reservierungen@flexiblesflimmern.de

Ein Riese, der allgegenwärtig alles sieht, aber selbst nicht gesehen werden kann …

Der vielfach ausgezeichnete Film DER RIESE von Michael Klier setzt sich fast ausschließlich aus Material von ferngesteuerten Überwachungskameras, von öffentlichen Straßen, Plätzen, Einkaufspassagen und Transiträumen wie Flughäfen und Bahnhöfen sowie Aufnahmen aus Banken, Kaufhäusern und Supermärkten zusammen. Ein Dokumentarfilm in seiner reinsten Form und gleichzeitig eine alptraumhafte Zukunftsvision.

“Einer der faszinierendsten Filme der 1980er hieß „Der Riese“: Michael Klier hatte dafür ausschließlich Videobilder von Überwachungskameras montiert und mit Musik unterlegt. Heraus kam eine unheimliche Sinfonie der gegenwärtigen Großstadt, überwacht vom unsichtbaren Auge einer allumfassenden Kontrollinstanz, die der Filmtitel suggerierte.” (Die Presse)

“Ein unkonventionell montiertes Essayvideo über die Videoüberwachung im öffentlichen Raum. Das Video verwendet dokumentarisches Material aus ferngesteuerten Überwachungskameras. Durch die Verknüpfung verschiedener Aufnahmen im realitischen Stil entsteht der Eindruck eines zentralen Überwachungsapparates als anonymes, mächtiges Subjekt, das allgegenwärtig alles sieht, aber selbst nicht gesehen werden kann.” (Mediennetzwerk.de, Reinhard Wolf)

Zum Künstler: Jörn Stahlschmidt

„sumless system“ ist ein akustisches Perpetuum Mobile, ein monströses Wiedergabemedium, ein mechanischer Komponist – und passt daher perfekt zu den technisch erzeugten Bildern der Überwachungskameras im Film „Der Riese“. Sieben Kassettenrekorder sind zugleich Instrument und Musiker. Die sieben unabhängigen Spuren verschieben sich immerfort gegeneinander und arrangieren dadurch und durch die Temposchwankungen der analogen Technik ein unendliches Stück. Wäre da nicht die ebenfalls in dieser Art der Technik inbegriffene Abnutzung der Bänder, die eines fernen Tages zum Verstummen des „sumless system“ führen wird. Aber zunächst wird überholter Technik neues Leben eingehaucht mit Musik gespielt von dissamonix, der Band des Künstlers und Ben Sellers. Deren Musik ist hier untrennbar an das Instrument gebunden und ist ausschließlich live zu hören. Zu sehen und zu hören gibt es also eine Maschine mit akustischem Eigenleben, eine Art Frankensteins Monster oder ein Golem, welches sich von seinem Meister losgesagt hat. Die Form folgt der Musik und die Musik der Form. Die Bauteile der wunderbaren Maschine stammen aus dem Mobiliar und Interieur des Künstlers und deren Verwandtschaft.

Das Werk weist weiter auf die Kernabsicht des 1975 geborenen, in Hamburg lebenden Bildhauers, Malers, Zeichners, Performance- sowie Videokünstlers und Musikers hin: Immer wieder beginnt er von vorn und niemals wird etwas wiederholt. Zweifel, Misstrauen und Verblüffung gegenüber der Welt und die Unfähigkeit zum Nichtstun sind die entscheidenden Antriebsfedern des Künstlers.

Programm der Kooperationsveranstaltungen als PDF

Location

Warburg-Haus

Contact

Flexibles Flimmern / Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Lecture

4/3/2017
Sat
3.00 PM
Was Bilder erzählen. Ikonographie als Methode der Kunstgeschichte

Katharina Hoins, Wissenschaftliche Koordinatorin, Warburg-Haus

 
Organizer

Deutsch-Iranischer Akademikerbund e.V.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Um Anmeldung wird gebeten unter: www.diab.de/dialog oder dialog@diab.de

Contact

Deutsch-Iranischer Akademikerbund e.V. / Interdisziplinäre Vortragsreihe „dialog“

Kooperationsveranstaltung

2/4/2017
Sun
2.00 PM
»A PLACE. WHERE NONE«. KÜNSTLERGESPRÄCH MIT URSULA SCHULZ-DORNBURG

Moderation Katharina Hoins

 
Organizer

Warburg-Haus und Hamburger Kunsthalle zur Ausstellung »Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit«

Kosten: Museumseintritt

Location

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5

Contact

Eva Landmann
Tel.: +49 40 42838 6148

Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Lecture

4/4/2017
Tue
5.15 PM
Veins and Bones. East Asian Garden Landscape as Representation of the Cosmic Organism

Jeong-hee Lee-Kalisch, Freie Universität Berlin

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Internationalen Warburg-Kollegs “Memorial Landscapes. World Images East and West”, das vom 4. bis zum 6. April 2017 im Warburg-Haus stattfindet.

Einladung als PDF

Aby-Warburg-Stiftung / Internationales Warburg-Kolleg

Internationales Warburg-Kolleg

4/4/2017TILL6/4/2017
Memorial landscapes. World Images East and West
not public
Organizer

Universität Hamburg / Aby-Warburg-Stiftung, Hamburg, in Kooperation mit der National Taiwan Normal University und National Taiwan University, Taipei

The 2016-2017 International Warburg Seminar, to be held in Taipei on 26-30 September 2016 and in Hamburg on 3-7 April 2017 and aimed at doctoral candidates and young academics, will be devoted to comparative views of the landscape genre. People’s perception of their surrounding landscape is subject to a variety of cultural encodings. This becomes particularly clear when international comparisons are made – between, say, Eastern and Western conceptions of landscape. Whereas in the Western world ‘landscape’ and ‘landscape painting’ are practically synonymous (‘Claude Lorrain’s landscapes’), the Chinese language, for instance, uses very different terms for the two concepts: ‘landscape’ in the sense of a vista, (jǐngsè), is thus conceptually quite separate from the traditional notion of landscape painting, (shānshuǐ), which is composed of the characters for ‘mountain’ and ‘water’. At the same time, notions of landscape are subject to constant historical change, and the landscape painting genre has performed a whole series of different tasks which may also vary from period to period. Landscapes are not only veduta-like depictions of nature, but they also provide subjective perspectives on the artist’s realm of experience; they may be outlines for ideal or world landscapes that are more or less distinct from their natural models; and they may be much else besides.

The International Warburg Seminar on Memorial landscapes: world images East and West will focus not so much on aspects of landscape that only depict natural settings as on those that address the construction of cultural links in the broadest sense, creating landscapes with a motivic, thematic, social or political charge – to paraphrase Pierre Nora, paysages de mémoire. Such landscape images encapsulate historical events and national identities, basic philosophical attitudes and political conflicts or cultural, social or environmental issues. The landscape can then become not only a form of reflection on links beyond landscape itself, but also a meta-genre that expresses how nature and landscape are perceived by a particular artist, cultural region or period.

Doctoral candidates or young post-graduate art historians from all over the world are invited to submit proposals for the seminar theme. These may include both proposals in the field of Asian and Western art history during any period from the Middle Ages to the present day, as well as – and in particular – themes that already deal with transfer between Eastern and Western notions of landscape. Participants will be expected to give a talk on their proposal. It is planned that proposals accepted for the seminar will be published. During the first week of the seminar, in autumn 2016, all the participants will present preliminary papers which will be further developed in the light of discussions in preparation for the second week of the seminar. The contributions will be jointly edited during the spring 2017 session.

All travel and accommodation expenses will be covered by the organizers. The seminar will be held in English. Applications including a detailed thematic proposal (max. two pages), a CV (resume), a list of relevant publications and a letter of recommendation from the applicant’s academic supervisor or a senior researcher must be submitted in PDF format by 10 March 2016 to Professor Shai-Shu Tzeng, National Taiwan Normal University (sstzeng@ntnu.edu.tw), Professor Yih-Fen Hua, National Taiwan University (yfhua@ntu.edu.tw) and Professor Uwe Fleckner, University of Hamburg (uwe.fleckner@uni-hamburg.de).

Application closed.

Aby-Warburg-Stiftung / Internationales Warburg-Kolleg

Lecture

5/4/2017
Wed
7.00 PM
Der Gerichtspfeiler als Gedankenpfeiler: Bewegung, Bildmedium und Gedächtnis im Südquerhaus des Straβburger Münsters

Jacqueline E. Jung, Yale University - Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung 2016

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Long mediated by a few highly artificial photographs made in the 1920s, the monumental Pillar of Judgment (a.k.a. Pillar of Angels) in the thirteenth-century south transept of Strasbourg Cathedral has come to be understood as a fairly straightforward, if singular, example of Gothic religious art – a transposition of conventional Last Judgment imagery, rendered in a transitional late Romanesque/early Gothic style, into a liturgical space. Encounters with the work from natural standpoints on the ground – including the many “hotspots” of liturgical and judicial action within and beyond the transept – yield entirely different perspectives. Drawing together the various impressions this multifaceted monument presents within its original spatial context, considering the associations it summons up with other works of sculpture known to contemporaries, and teasing out its analogies with the stained glass imagery that alternately illuminates and obscures it, this lecture offers a new understanding of the pillar. Seen in flux, the pillar reveals itself not only as a support for iconography but, even more, as a ‘tool for thinking’: it prompts reflections about the nature of sacred space, the limits and possibilities of human vision, the flows and ruptures of time, and the ever-presence of the divine in the world.

Jacqueline Jung lehrt als Associate Professor am Department für Kunstgeschichte der Yale University europäische Kunst und Architektur des Mittelalters. Die Forschung zur figürlichen Skulptur in Deutschland und Frankreich bildet dabei ihren Schwerpunkt. Ihr Buch ‘The Gothic Screen: Space, Sculpture, and Community in the Cathedrals of France and Germany, ca. 1200-1400’ (Cambridge University Press, 2013), wurde mit dem Prose Award für Kunstgeschichte und Kritik der Association of American Publishers ausgezeichnet sowie mit dem John Nicholas Brown Preis der Medieval Academy of America. Jungs neues Buch, ‘Eloquent Bodies: Movement, Expression, and the Human Figure in Gothic Sculpture’, erscheint bei Yale University Press. Ihre Texte wurden in zahlreichen Zeitschriften und Sammelbänden in den USA und Deutschland publiziert; zudem hat Jung bedeutende deutschsprachige kunsthistorische Arbeiten, etwa Aloïs Riegl’s ‘Historische Grammatik der bildenden Künste’ (Zone Books 2004), in englischer Übersetzung veröffentlicht.

Jacqueline Jung hat den Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung 2016 erhalten.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Einladung als PDF

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Wissenschaftspreis

Kooperationsveranstaltung

7/4/2017
Fri
6.30 PM
PRESSEBILDER UND ÖFFENTLICHES BILDGEDÄCHTNIS

Ellen Dietrich, Leitung Bildredaktion DIE ZEIT, Elke Grittmann, Kommunikationswissenschaftlerin (Hamburg)

 
Organizer

Warburg-Haus und DIE ZEIT

DIE VERANSTALTUNG IST BEREITS AUSGEBUCHT.

Ein voraussetzungsloses Bild gibt es nicht. Immer knüpft es bereits an vorher Gesehenes an und bezieht daraus einen Teil seiner Wirkmächtigkeit. Bilder, die eigentlich vergessen sind, uns zumindest nicht präsent, wirken trotzdem im Verborgenen und können plötzlich wieder aktuell werden. Der Kunst- und Kulturwissenschaftler Aby Warburg untersuchte dies vor allem am Beispiel der Wiederaufnahme von Bildtraditionen der Antike in der Renaissance und beschrieb es mit Begriffen wie „Mnemosyne“, „kulturelles Gedächtnis“  oder „Nachleben“. In Zeiten unendlich vieler medialer Bilder und gleichzeitig einiger weniger ikonischer Fotografien erscheint dieses Phänomen hochaktuell.

Wir sind im Rahmen des Jahresthemas „Latenz in den Künsten“ zu Gast in der Bildredaktion der ZEIT und diskutieren mit Ellen Dietrich, Leitung Bildredaktion DIE ZEIT, und der Medienwissenschaftlerin Elke Grittmann (Hamburg).

Programm der Kooperationsveranstaltungen als PDF

Location

Redaktion DIE ZEIT
Helmut-Schmidt-Haus
Speersort 1

Contact

Katharina Hoins
Tel.: +49 40 42838 6147

Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Workshop

21/4/2017
Fri
 
Lapis politicus. Historische Schichtungen einer politischen Ikonographie der Steine
 
Organizer

Iris Wenderholm und Peter Krieger
Universität Hamburg

Abschluss-Workshop des DFG-Projekts natura – materia – artificio

Die geologische Beschaffenheit der Erde ist seit jeher ein Politikum. Die Nutzung mineralischer und fossiler Bodenschätze im Prozess der Zivilisation hat tiefgreifende Veränderungen von Landschaften und Städten bewirkt, betrifft daher die Gestaltung des Gemeinschaftslebens, die Politik. Nicht ohne Grund wird bereits von Plinius d.Ä. Naturbeherrschung und Steinvernichtung durch den Menschen mit der Macht der Götter verglichen. Eine Vielzahl von Bildern, die Steine darstellen oder aus ihnen erstellt werden, weist eine politische Ikonografie auf, der auf diesem Workshop nachgegangen werden soll. Sowohl die Mikro-Ansichten von Steinen, Mineralien und Metallen in Bildern, ihre Materialität, als auch die Makro-Formationen von Bergen sind Gegenstand kunsthistorischer und bildwissenschaftlicher Forschung. Anhand von aussagekräftigen Fallbeispielen und der Analyse zentraler Topoi soll erschlossen werden, in welcher Weise Vorstellungen von Stein und von politischen Prozessen miteinander verflochten sind, sich determinieren und bedingen. Dazu werden explizit Fragestellungen einbezogen, die sich aus bereits etablierten Forschungen der Hamburger Schule speisen, wie etwa der Politischen Ikonografie und der Materialikonografie, aber auch neuere Untersuchungsbereiche der Forschungsstelle Naturbilder. Bildstrategien und -wirkungen von Steindarstellungen in Geschichte und Gegenwart werden von den Referenten in ihren historischen Schichtungen analysiert. Der Workshop beabsichtigt, die Forschungen zur Politischen Ikonografie zu fördern, um Fragen der Materialsemantik zu erweitern und zudem kunst- und bildhistorisches Bewusstsein für die gegenwärtigen umweltpolitischen Debatten zu erzeugen.

Der Zeitrahmen ist kulturgeschichtlich definiert von der frühen Neuzeit zur Gegenwart und zugleich geologisch bestimmt: vom späten Holozän zum Anthropozän.

Die Beiträge sollten 25 Minuten nicht überschreiten. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Interessierte werden gebeten, Vortragsvorschläge von max. 500 Worten bis zum 01.03.17 zu senden an:

Iris.wenderholm@uni-hamburg.de und krieger@unam.mx

Flyer als PDF

Contact

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Lecture

25/4/2017
Tue
7.00 PM
Flüchtige Form. Passantinnen bei Baudelaire, Freud und Warburg

Cornelia Wild, München / Michaela Melián, Hamburg

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung und Universität Hamburg

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema Latenz in den Künsten.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

 

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Universität Hamburg

Workshop

4/5/2017TILL5/5/2017
Familienbilder I.

Menschen und (andere) Tiere

 
Organizer

Frank Fehrenbach und Ulrich Pfisterer
Universität Hamburg und Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

Die kunstgeschichtliche Porträtforschung berücksichtigt in den letzten Jahren – nachdem sie lange Zeit auf das Problem des Individuums fixiert gewesen war – zunehmend gesellschaftliche Normen, kontextuelle Repräsentationsformen und Codes der Identität in ihrer historischen und geographischen Dynamik. Während Gruppenbildnisse als paradigmatisches Genre der sozialen Bindungen des Individuums gründlich erforscht wurden, erstaunt die vergleichsweise bescheidene Auseinandersetzung mit Familienporträts wie mit Familiendarstellungen im weitesten Sinne. Denn gerade hier lassen sich Emergenzformen des Sozialen besonders eindrücklich erfassen. Die Spannungen zwischen kulturell-gesellschaftlichen und körperlich-biologischen Determinanten sind für Familienbildnisse von grundlegender Bedeutung. Unser zweiteiliger Workshop widmet sich bildlichen Vermittlungsstrategien zwischen “Natur” und “Kultur”, aber auch der vielfach behaupteten Analogie von biologischen und künstlerischen Ähnlichkeitsbeziehungen zwischen “Vorbild” und “Abbild”, Erzeugern und Nachkommen. Familienbilder erweisen sich dabei als ein reich differenziertes Experimentierfeld, auf dem familiäre Deszendenzen, Hierarchien, soziale Grenzziehungen und Kontinuitäten modelliert werden.


After it had long fixated on the problem of the individual sitter, art-historical research on the portrait has increasingly considered in recent years such issues as social norms, contextual forms of representation, and codes of identity in their historical and geographical dynamics. While group portraiture has been thoroughly explored as a paradigmatic genre of the social relationships of the individual, the comparatively modest engagement with family portraits and family representations in the broadest sense is surprising. It is precisely here where emerging forms of the social are particularly apparent. Furthermore, the tensions between cultural-social and physical-biological dependencies are, in the case of family portraiture, of paramount significance.

Programm als PDF

Contact

Sue Ryall
Geschäftsstelle Naturbilder / Images of Nature
Telefon +49 40 42838 8130

Forschungsstelle Naturbilder / Kunstgeschichtliches Seminar

Workshop

15/5/2017
Mon
 
Protest, Disobedience, or Constituent Power?

Emerging Counter-Narratives for Transnational Constituencies

 
Organizer

Peter Niesen & Markus Patberg
Universität Hamburg
Sozialwissenschaften
Politikwissenschaft

 

Transnational social movements and campaigns, in reacting to the varieties of cross-border domination, have described their activities in the traditional vocabularies of political protest: as opposition, contestation, disobedience, or, in more vigorous conflicts, as dissidence, resistance, insurgency, or rebellion. In contrast, the emergence of the ‘global constitutionalist’ paradigm in international law and politics has seen a renewed interest in the category of constituent power. Transnational initiatives such as DiEM25 and the World Social Forum have begun to frame their activities in a ‘constitutive’ and less in a ‘reactive’ language. The workshop aims to assess and compare the features and the various strengths and weaknesses of the respective languages of critique and constitution.

Free of charge, limited number of places.

Please register before 30 April: markus.patberg@wiso.uni-hamburg.de

 

 

 

 

 

 

Flyer als PDF

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Dr. Markus Patberg
Universität Hamburg
Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Sozialwissenschaften
Politikwissenschaft
Allende-Platz 1
20146 Hamburg

Sozialwissenschaften / Universität Hamburg

Lecture

17/5/2017
Wed
7.00 PM
Der malende Teufel. Zum ästhetischen Potential des ‘mille artifex’

Jörg Jochen Berns, Marburg - Aby-Warburg-Stiftungsprofessur 2017

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Prof. em. Dr. Jörg Jochen Berns

Geboren am 1.6.1938 in Frankfurt a.M. – Studium der Fächer Germanistik, Philosophie und Geschichte an den Universitäten von Frankfurt a.M., Freiburg i.Br. und Marburg 1958-1963 – 1964 Promotion im Fach Neuere Deutsche Literatur mit einer Arbeit über den Barockromancier Johann Beer – 1964-1968 Habilitationsstipendium der DFG – 1968/69 Assistent 1970-1972 Akademischer Rat am Institut für Neuere Deutsche Literatur der Universität Marburg – Frühjahr 1972 Habilitation mit einer Arbeit über den Philosophen, Sprachtheoretiker, Dramatiker und Erbauungspoeten Justus Georg Schottelius – Winter 1972 Ernennung zum Universitätsprofessor an der Universität Marburg – Nov. 1987 bis Sept. 1988 Gastprofessor der Universitá degli Studi di Trento – seit Oktober 2001 pensioniert

Schwerpunkte in Forschung und Lehre:

Wissenschaftsgeschichte der Germanistik – Höfische Kultur der Frühen Neuzeit – Geschichte der Mnemonik – Geschichte der Mythographie in der Frühen Neuzeit – Geschichte des deutschen Bildersturms. (Publikationsliste auf der Homepage Jörg Jochen Berns)

Einladung als PDF

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Stiftungsprofessur

Kooperationsveranstaltung

21/5/2017
Sun
11.00 AM
FÜHRUNG: SPURENSUCHE. ABY WARBURG UND DIE KULTUR DER HOPI

Katharina Hoins und Ulla Weichlein

 
Organizer

Warburg-Haus und Museum für Völkerkunde Hamburg zum Internationalen Museumstag 2017

Location

Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64

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Eva Landmann
Tel.: +49 40 42838 6148

Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Kooperationsveranstaltung

21/5/2017
Sun
1.00 PM
VORTRAG: »PHOTOGRAPHIE MIT HINDERNISSEN «. ABY WARBURGS AUFNAHMEN SEINER AMERIKANISCHEN REISE

Uwe Fleckner, Universität Hamburg

 
Organizer

Warburg-Haus und Museum für Völkerkunde Hamburg zum Internationalen Museumstag 2017

Location

Museum für Völkerkunde Hamburg
Rothenbaumchaussee 64

Contact

Eva Landmann
Tel.: +49 40 42838 6148

Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Lecture

22/5/2017
Mon
7.00 PM
Latente Beziehungen: Figur, Plastizität und ›Nachleben‹ bei Warburg und Auerbach

Niklaus Largier, Berkeley

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung und Universität Hamburg

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema Latenz in den Künsten.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

 

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Universität Hamburg

Kooperationsveranstaltung

8/6/2017TILL9/6/2017
FILM: ABENDLAND, NIKOLAUS GEYRHALTER

A 2011, 90. Min.

 
Organizer

Warburg-Haus und »Flexibles Flimmern. Das mobile Kino«

Donnerstag, 8. Juni 2017 – Einlass 19:00 Filmbeginn 20:00
Freitag, 9. Juni 2017 – Einlass 19:00 Filmbeginn 20:00

DIE VERANSTALTUNGEN SIND LEIDER BEREITS AUSGEBUCHT.

Kosten: 10,- Euro, bitte reservieren: reservierungen@flexiblesflimmern.de

Das Warburg-Hauses fragt 2017/18 in seinem Schwerpunktthema “Latenz in den Künsten” nach dem Verborgenen, Versteckten, das wir nicht sehen und das doch da ist – und unbeobachtet seine Wirkung entfaltet. Dazu inszenieren wir den Film “Abendland”, der sich damit befasst, was uns in Europa eint, was uns spaltet und was wir meinen, schützen zu wollen.

Europäer leben wie Menschen in der Festung. “Abendland” ist ein Film über Europa. Mit formal perfekten Momentaufnahmen ist dem Regisseur Nikolaus Geyrhalter ein ebenso beklemmendes wie berührendes Porträt gelungen.

Es beginnt und endet an einer Grenze. Dazwischen erzählt Nikolaus Geyrhalter in nur 20 Bildern eine Geschichte des Abendlandes. Sein Dokumentarfilm zeigt Europa in der Nacht. Wie es lebt, arbeitet, tanzt, hofft, bangt, stirbt, weiterarbeitet, weiterlebt.

“Wer im Paradies lebt, muss gut darauf aufpassen”, sagt Geyrhalter und zeigt unseren Kontinent als privilegierten Ort, der gesichert werden muss: Überwachungskameras an einer slawischen Grenze und in London, Grenzzäune in Melilla, der spanischen Exklave in Marokko, Einsatztrainings der Polizei in Deutschland. Wir verteidigen, was wir haben, mit allen Mitteln, über die wir verfügen.

Doch Geyrhalter sieht in Europa nicht nur den Ort, den es zu sichern gilt, sondern auch zu pflegen.

Europa in einem Film zu fassen, ist kein leichtes Vorhaben. Geyrhalter ist mit seinen nächtlichen Momentaufnahmen eine besonders schöne der möglichen filmischen Antworten gelungen.

Programm der Kooperationsveranstaltungen als PDF

Location

Warburg-Haus

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Flexibles Flimmern / Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Congress

15/6/2017
Thu
8.30 AM
Thermal Objects

Theorizing Temperatures and the Social

 
Organizer

Universität Hamburg
Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

When heat and cold appear in the humanities and social sciences, they are often treated as metaphors. Since the very beginnings of sociology at the turn of the twentieth century, key theoretical concepts such as community and society have been described in hyperthermal terms: authors like Ferdinand Tönnies and Helmuth Plessner, from different normative perspectives, described the formation of the modern, urbanized society as a cooling process that freezes the warm, authentic community. Thermal metaphors turn out to be useful—perhaps even constitutive—tools that make abstract notions imaginable and tangible. However, the question of temperature was mostly overlooked by sociological theory,
especially in its material relation to social phenomena.

The phenomenon of fire, for example, has been investigated from both scientific and culturalhistorical perspectives and has been understood as crucial for the formation of the social. On the one hand, fire as one of the elements has been conceived of as a timeless force beyond society. On the other hand, the control of fire is seen as a precondition for culture—not only for basic cultural techniques like cooking, but also for language development and group formation. In a representational line of thinking, sociology tends to reduce the sensory qualities of heat and cold to mere metaphors for culture and the symbolic. The example of fire shows that the metaphoric and literal dimensions of heat are closely intertwined. Highlighting temperature leads us to a range of questions about the sensory materiality of the social, including the senses, the mediality of heat and cold, the conception of thermal objects, and thermopolitics.

Sensory studies have addressed sensory dimensions that are not explicitly listed in the classical five senses, such as the sense of motion and the sense of temperature. But isthermoception only an additional field for sensory studies, or does it also inflect our understanding of the social? In contrast to the sense of sight, which separates the seeing body from the object world, the thermal sense annihilates the subject/object divide. Thermal information always indicates directional effects: the perception of coldness, for example, presupposes that an object or the environment makes a body colder. From this perspective, affect theory has described heat as affect, as the “catalytic” and potentially emancipatory energy of becoming and involvement.

In this rather enthusiastic account, the question of the relation between the metaphoricdimension—for instance, in terms like “flow” and “energy”—and the sensory dimension of heat and coolness re-emerges. How can we become conscious of our own use of (thermal) metaphors in our arguments and recognize their productivity? And how can we theoretically account for more-than-human thermal objects and elements, such as clouds, dust, or fire, without idealizing and anthropomorphizing them?

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Elena Beregow
Universität Hamburg
Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Allende-Platz 1
20146 Hamburg

Sozialwissenschaften / Universität Hamburg

Kooperationsveranstaltung

18/6/2017
Sun
12.00 PM
DIALOGFÜHRUNG IN DER AUSSTELLUNG: »WARTEN. ZWISCHEN MACHT UND MÖGLICHKEIT«

Brigitte Kölle, Kuratorin der Ausstellung, und Katharina Hoins

 
Organizer

Warburg-Haus und Hamburger Kunsthalle zur Ausstellung »Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit«

Location

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5

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Eva Landmann
Tel.: +49 40 42838 6148

Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Kooperationsveranstaltung

18/6/2017
Sun
2.30 PM
THEMENNACHMITTAG MIT DREI VORTRÄGEN UND EINER PODIUMSDISKUSSION

Annette Keck (München), Martin J. Schäfer (Hamburg), Daniel Kazmaier (Saarbrücken)

 
Organizer

Warburg-Haus und Hamburger Kunsthalle zur Ausstellung »Warten. Zwischen Macht und Möglichkeit«. Kostenlos

ANNETTE KECK (MÜNCHEN)
›FADENSCHEINIGE MACHWERKE‹: ZUR KUNST DES WARTENS

MARTIN J. SCHÄFER (HAMBURG)
›SCHWELLE ZU GROSSEN TATEN‹: WARTEN AUF DIE EINGEBUNG

DANIEL KAZMAIER (SAARBRÜCKEN)
WARTEN IN SERIE(N). VON EPISODEN, FOLGEN UND STAFFELN

Programm der Kooperationsveranstaltungen als PDF

Location

Warburg-Haus

Contact

Eva Landmann
Tel.: +49 40 42838 6148

Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Congress

22/6/2017TILL24/6/2017
Latente Spannungen

Figuren des Äquilibriums

 
Organizer

Eckart Goebel und Cornelia Zumbusch
Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Konzepte des Ausgleichens und Aufwiegens, Balancierens und Kompensierens gehören ins Basisrepertoire kultureller Reflexion. Prästabilierte Harmonie, Krafterhaltung und balance naturelle, balance of powers oder Work-Life-Balance, Harmonie und Proportion – die Denkfigur des Ausgleichs durchquert und verbindet die unterschiedlichsten kulturellen Felder. Dabei sind Gleichgewicht und Balance kaum je gegeben, sondern bezeichnen meist Zielstellungen, denen man sich durch komplizierte Techniken des Abwägens, Abmessens, Vergleichens, Verhandelns und Austarierens zu nähern hat. Der Erfolg dieser Ausgleichsversuche bleibt indes ungewiss. Können Spannungen überhaupt aufgehoben werden, oder werden sie nur in die Latenz verschoben, um stets wieder virulent zu werden? Bleibt nicht vielen Ausgleichsleistungen – Ersatzbildungen wie Prothesen, Surrogaten, Supplementen oder Entschädigungen – der auszugleichende Mangel eingeschrieben? Und verlangt nicht jede Steuerung nach der nächsten, insofern Ausgleichsversuche Eingriffe in fragile Gefüge bilden, die ihrerseits fortlaufend
ausgeglichen werden müssen?

Die Tagung ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten.

Flyer als PDF

Contact

Eva Landmann
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Universität Hamburg

Autorenlesung

25/6/2017
Sun
 
Dagmar Fohl: “Alma”

Literatur in den Häusern der Stadt

 
Organizer

KunstSalon e.V.

Der Hamburger Musikalienhändler und Cellist Aaron Stern muss 1939 Deutschland ohne seine Tochter verlassen. Eine verhängnisvolle Odyssee beginnt. Er findet in keinem Land sichere Aufnahme und gerät in die Fänge der Nationalsozialisten. Nach leidvollen Erfahrungen als Schiffsflüchtling und Lagermusiker kehrt er schließlich nach Hamburg zurück. Eine berührende und abenteuerliche Suche nach seiner Tochter beginnt …

Dagmar Fohl (* 1958) studierte Geschichte und Romanistik in Hamburg und war als Historikerin und Kulturmanagerin tätig. Heute arbeitet sie als freie Autorin und schreibt Romane über Menschen in Grenzsituationen. Psychologisch fundiert zeichnet sie die Seelenzustände ihrer Protagonisten mit ihren Lebens- und Gewissenskonflikten und beleuchtet gleichzeitig die gesellschaftlichen Verhältnisse und Probleme der jeweiligen Epoche.

KARTEN über www.kunstsalon.de oder die Tickethotline: 0221.936 79 705
22 / 15 € (zzgl. VVKG)

EINLASS 17:00 Uhr | BEGINN 17:30 Uhr

Location

GASTGEBER
Dr. Bianca Hofmann
zu Gast im Warburg-Haus

Contact

KunstSalon e.V.
Brühler Straße 11-13, 50968 Köln
Tel 0221.37 33 91 | Fax 0221.934 87 82

KunstSalon e.V. / Literatur in den Häusern der Stadt

Lesung und Gespräch

28/6/2017
Wed
7.00 PM
Doan Bui, “L’exil, c’est comme être dans un embouteillage”

Tage des Exils 2017

 
Organizer

Cluny e.V. Hamburg
Deutsch-Französische Gesellschaft
Société Franco-Allemande

Lesung und Gespräch (deutsch-französisch)

„Das Exil ist wie im Stau zu sein. Man ist losgegangen, aber nicht angekommen.“

Als ihr aus Vietnam stammender Vater krankheitsbedingt nicht mehr sprechen kann, stellt die 1976 geborene Doan Bui fest, dass sie nichts über seine Exilgeschichte weiß. Über ihre Spurensuche, die sie in ihrem 2016 erschienenen Buch Le silence de mon père geschildert hat, spricht sie mit der Romanistin Irène Drexel-Andrieu.

Anschließend lädt Cluny zum „Verre de l’amitié“ ein.
Eintritt frei, Spende erbeten.
Anmeldung bei der Cluny-Geschäftsstelle: info@cluny.de oder (montags und donnerstags 16 bis 18 Uhr) 040 / 89 70 92 33

BEGINN 19:00 Uhr

Contact

DEUTSCH-FRANZÖSISCHE GESELLSCHAFT CLUNY E.V. Hamburg
Waitzstraße 31, 22607 Hamburg
Tel. 040-89709233, Fax 040-89709234

Cluny e.V. Hamburg / Tage des Exils

Workshop

29/6/2017TILL30/6/2017
Medienphilosophie globalisierter Kompositkulturen

Workshop der AG Medienphilosophie der Gesellschaft für Medienwissenschaft

 
Organizer

Michaela Ott, Birgit Mersmann und Thomas Weber

PROGRAMM

— Donnerstag, 29.6.2017 —

14h Begrüßung und Einführung

14.15h Ulrich Richtmeyer (Universität Potsdam): Interferenzen ikonischer und kultureller Kompositionalität in medienphilosophischer Perspektive

15.15h Julia Bee (Bauhaus-Universität Weimar): Übersetzen und Fabulieren: Film als Ethnographie

16.15h-16.30h Kaffeepause

16.30h Birgit Mersmann (Universität Basel): Lucidographisches Compositing. Rekombinante Bildmedienkulturen in Hito Steyerls Videoinstallation Factory of the Sun

17.30h Verena Kuni (Universität Frankfurt): MEME, MÊME. Im Netz globalisierter Kompositkulturen

18.30h Volkmar Mühleis (LUCA School of Arts Brüssel/Gent): Globalisierte Sesshaftigkeit

Gemeinsames Abendessen in Restaurant Bottegha Palermo

— Freitag, 30.6.2017 —

10h Michaela Ott (HfbK Hamburg): ‘Afropolitanismus’ als Paradigma zeitgenössischer kompositkultureller Ästhetiken

11h Sophie Lembcke: Komposition und Komposit – vieldirektionale Aneignungsprozesse in der nicht-westlichen Kunst der Gegenwart

12h-12.15h Kaffeepause

12.15h Maurício Liesen (Universität Potsdam/Universität von São Paulo): Kannibale Medialität

13.15h-13:30h Schlussresümee von Thomas Weber

13:30h-14:00h Verabschiedung und Mittagssnacks

 

Tagungsprogramm als PDF

Contact

Michaela Ott
Hochschule für bildende Künste

Gesellschaft für Medienwissenschaft e.V. / Medienphilosophie

Lecture

4/7/2017
Tue
7.00 PM
3 Frauen

Christopher Wood, New York

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung und Universität Hamburg

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema Latenz in den Künsten.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

 

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Universität Hamburg

Lecture

22/8/2017
Tue
7.00 PM
Globalized Architecture – A Critical Perspective

Bernd Nicolai, Universität Bern

 
Organizer

Universität Hamburg
Kunstgeschichtliches Seminar

Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Hauptseminars “Macht und Repräsentation” (Schanghai und Hamburg), einer Kooperation des Kunstgeschichtlichen Seminars mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern, Partnerinstitut: College of Architecture and Urban Planning, Tongji Universität Schanghai, das vom 8.-22. Juli in Schanghai und vom 19.-26. August in Hamburg stattfindet.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Contact

Margot Zimmermann
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1-Westflügel
20149 Hamburg
Tel.: +49 40 42838-3261
Fax: +49 40 42838-6279

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Workshop

20/9/2017TILL22/9/2017
DFG-Netzwerk „Lutherische Orthodoxie revisited”

Lebenswelt und (materielle) Kultur

 
Organizer

Sascha Salatowsky, Universität Erfurt, Forschungsbibliothek Gotha
Elena Tolstichin, Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar/ Warburg-Haus
Joar Haga, MF Norwegian School of Theology

Ausgehend von der Überzeugung, dass ein Kunstwerk keine bloße Übersetzung, sondern ein Werk eigener Art ist, geht es im zweiten Workshop des Wissenschaftlichen Netzwerks „Lutherische Orthodoxie revisited“ um die Frage nach dem Zusammenhang von Kunst und Konfession. Dieser Zusammenhang erscheint gegenwärtig umso fragwürdiger, als die Forschung in den letzten Jahren wiederholt herausgearbeitet hat, dass eine klare konfessionelle Zuordnung von Kunstwerken oft schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist.

Im Mittelpunkt des Workshops soll daher die gewichtige Frage stehen, ob es so etwas wie ,lutherische‘ Kunst, Musik und Architektur überhaupt gegeben hat und wenn ja, welche Spezifika sich hierbei im Blick auf die anderen Konfessionen feststellen lassen.

Die Tagung ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten.

Flyer als PDF

Location

Warburg-Haus

Contact

Elena Tolstichin
Tel.: +49(0)40/42838 6149

Warburg-Haus / Wissenschaftliches Netzwerk „Lutherische Orthodoxie revisited“

Studienkurs

9/10/2017TILL12/10/2017
Forming Collectives

Strategien moderner und zeitgenössischer Kunst

not public
Organizer

Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung
Petra Lange-Berndt / Isabelle Lindermann

Seit dem 19. Jahrhundert experimentiert eine Vielzahl von Künstler*innen mit Formen kollektiver Arbeit, dem Wohnen in Kolonien und Kommunen oder aktivistischen Praktiken in Verbünden. In einer post-­kommunistischen Welt werden solche Projekte erneut aufgegriffen. In diesem Studienkurs möchten wir daher fragen: Inwiefern ist es heute relevant, mit einer kollektiven Stimme zu sprechen? Unter welchen Bedingungen ist es notwendig, sich in kollaborativen Strukturen zu organisieren, welche Dynamiken entstehen? Was heißt es, gemeinsam auf einer Plattform zu sprechen, sich als Gruppe, Kooperative, Kommune, Netzwerk, Sekte, Horde, Rudel oder Schwarm zu versammeln? Und mit welchen Strategien setzten sich Künstler*innen für Veränderungen ein oder schlagen alternative Lebenskonzepte vor?

Kollektive Aktionen sind eng mit einer Kritik am „neuen Geist des Kapitalismus“ (Boltanski / Chiapello) sowie den gegenwärtigen Krisen verbunden. Durch die Verbindung von Kunst und Aktivismus lassen sich in diesem Testfeld soziale Beziehungen – und ihre Konsequenzen in alltäglichen Kontexten – exemplarisch untersuchen (Bourriaud / Bishop). Teilweise stärken diese Prozesse jene 3 Institutionen, die diese Events kontrollieren und symbolisches Kapital in Form von Aufmerksamkeit akkumulieren. Gleichzeitig sind künstlerische Strategien auszumachen, die auf produktive Weise die Frage stellen, ob und wie den digitalen Netzwerken der postfordistischen Gesellschaft oder dem neoliberalen Konzept der Ikea Familie entkommen und wie diese Strukturen umgenutzt werden können. Daher wollen wir uns ebenfalls versammeln und die historischen wie gegenwärtigen Bedeutungen diskutieren, die sich mit kollektiven und kollaborativen künstlerischen Strategien verknüpfen. Ist ein Nachleben der utopischen Konzepte der frühen Avantgarden zu verzeichnen? Wie wurden sie dem aktuellen Kapitalismus angepasst, beziehungsweise wie hat er sich diese Konzepte einverleibt? Welche vielhändigen Praktiken sind auszumachen, wie genau können die Arbeitsprozesse beschrieben werden? Welche Rollen, welche Positionen, nehmen die Körper jener ein, die sich in kollektiven Verbünden versammeln und über welches kritische Potential verfügen sie (Butler)? Wie ist der psychologische Aspekt des Mit-­Seins und damit der Prozess des Entstehens einer Gemeinschaft zu beschreiben (Nancy)? Ist es möglich, Kollektive zu bilden, die als Pluralität funktionieren aber in denen das „Wir“ nicht als Totalität agiert? Sind Kollektive überhaupt für eine Machtkritik im erweiterten Feld der Künste geeignet? Und was bedeutet dies für die Praktiken der Kunst und der Kunstgeschichte?

Contact

Prof. Dr. Petra Lange-Berndt
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Kunstgeschichtliches Seminar

Lecture

12/10/2017
Thu
6.15 PM
Rehearsing the Collective – Postnormative Art Criticism Revisited

Sabeth Buchmann, Berlin/Wien, im Rahmen des Studienkurses 2017 "Forming Collectives"

 
Organizer

Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Im Rahmen des Studienkurses “Forming Collectives: Strategies in Modern and Contemtporary Art” lädt das Kunstgeschichtliche Seminar ein zum Vortrag von Sabeth Buchmann, Kunsthistorikerin und Kunstkritikerin (Berlin/Wien).

 

 

Contact

Prof. Dr. Petra Lange-Berndt
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Akademische Feier

16/10/2017
Mon
6.15 PM
Festvortrag von Carlo Ginzburg zu Martin Warnkes 80. Geburtstag

Unintended Convergences. Ernesto de Martino and Aby Warburg

 
Organizer

Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

ACHTUNG, GEÄNDERTER ORT: Hauptgebäude der Universität

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Location

Hauptgebäude der Universität Hamburg
Hörsaal B (Agathe-Lasch-Hörsaal)
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Contact

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Lecture

24/10/2017
Tue
7.00 PM
›Dream on, dream on, of bloody deeds and death‹: Alptraum und Geschichte in Shakespeares ›Richard III‹

Martin von Koppenfels, München

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung und Universität Hamburg

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema Latenz in den Künsten.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Universität Hamburg

Lecture

8/11/2017
Wed
7.00 PM
Umgang mit einem schwierigen kulturellen Erbe – Neugestaltung der Villa Wahnfried

Dr. Sven Friedrich, Bayreuth

 
Organizer

Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, hat Friedrich Nietzsche gesagt, und Sven Friedrich hat sein Hobby, seine Interessen, Neigungen und Leidenschaften zu seinem Beruf gemacht. Seine Arbeit in Bayreuth empfindet er als Bereicherung, als Glück.

… „Vor allem aber gestattet sie mir, abseits vom akademischen Universitäts-Betrieb, das fortgesetzte Befassen mit dem Erbe Richard Wagners an dessen prominentestem Ort und die Vermittlung dessen, was mich zutiefst berührt und geprägt hat, in den verschiedensten Formen, damit auch anderen Menschen zu Teil werde, dass das Leben ohne Musik ein Irrtum ist, mit ihr aber Sinn und Glück erfahren kann wie sonst nur durch weniges“ …

Am 8. November 2017 können wir von Dr. Sven Friedrich erfahren, wie sich der Umgang mit dem schwierigen kulturellen Erbe Richard Wagners in Bayreuth gestaltet.

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Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

Congress

10/11/2017TILL11/11/2017
20. Klassik-Seminar

Genie und Wahnsinn

 
Organizer

Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

Freitag, 10. November 2017, 19.00 Uhr // Sonnabend, 11. November 2017, 10.00 bis 15.30 Uhr

Zum 20. Mal – in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung – veranstaltet die Hamburger Goethe-Gesellschaft ein Klassik-Seminar. Nachdem wir im Klassik-Seminar 2016 „Literatur und Verbrechen“ thematisiert haben, wenden wir uns in diesem Jahr dem Thema „Genie und Wahnsinn“ zu und wollen in vier Vorträgen dem Zusammenhang zwischen außerordentlichen, ja, genialen Begabungen und Leistungen und dämonischen, irrationalen Kräften im Menschen nachgehen: Cardillac, „einer der berühmtesten Meister seiner Zeit“, kann sich nicht von seinen Goldschmiedearbeiten trennen und mordet, um diese zurück zu bekommen; in Hauke Haiens „jungem Herzen“ wuchs „neben der Ehrenhaftigkeit und Liebe auch die Ehrsucht und der Haß“, und für Adrian Leverkühn ist die Krankheit Inspiration und Ausdruck seines künstlerischen Leidens zugleich. Thomas R. Müller, Leiter des Sächsischen Psychiatriemuseums in Leipzig, beleuchtet das Verhältnis von Genie und Wahnsinn, indem er einen Überblick über einflussreiche Theorien zu diesem Thema gibt.

Nullum magnum ingenium sine mixtura dementiae fuit – Kein großer Geist war je ohne eine Beimischung von Wahnsinn. (Seneca, nach Aristoteles)

Dr. Thomas Müller, Leipzig: Wahn und Sinn in der Literatur und Psychiatrie

Prof. Thomas Wortmann, Mannheim: Mutters Sturz, Sohnes Frust. E.T.A.Hoffmanns „Fräulein von Scudéri“

Dr. Malte Stein, Hamburg: A beautiful mind in Friesland. Storms Schimmelreiter zwischen Genie und Wahnsinn

Dr. Julia Schöll, Bamberg: „Von Dämonen umschlungen“. Größe und Wahnsinn des Künstlers und der Nation in Thomas Manns Roman Doktor Faustus

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Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

Congress

16/11/2017TILL17/11/2017
Metabolismen. Nahrungsmittel in der Kunst
 
Organizer

Ina Jessen und Isabella Augart
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Im Kreislauf von Produktion, Zubereitung, Verzehr und Ausscheidung überlagern sich bei Nahrungsmitteln stetig biologische Lebensnotwendigkeit, kulturelle Technik wie auch globale politische Mechanismen und Auswirkungen. Das Nahrungsmittel als „Lebensmittel“ bildet eine direkte Verbindungsstelle zwischen dem Menschen, seinem Lebensraum und den daraus hervorgehenden zivilisatorischen Praktiken. So findet der ursprünglich naturwissenschaftlich begründete Begriff des „Metabolismus“ als „Stoffwechsel“ Anklänge in kulturellen, historischen, gesellschaftlichen und umweltpolitischen Zusammenhängen.

Der Workshop rückt die Materialität von Kunstwerken in den Blick. Darin sollen wissenschaftliche, kuratorische und restauratorische Aspekte und Perspektiven miteinander verbunden werden. Vor dem Hintergrund kunsthistorischer und kultureller Zusammenhänge werden Nahrungsmittel als Werkstoff und Motiv sowie die jeweiligen „Stoffwechsel“ von realen Verfallsprozessen bis hin zu kulturell variablen Wertbeimessungen untersucht. Ursprung und Vergänglichkeit, Aggregat- und Reifezustände von Nahrung als organischem Material sowie die damit einhergehenden ästhetischen und sinnlichen Reize sind zentrale Themen in der Auseinandersetzung mit der Materialität von Nahrungsmitteln als Werkstoff und Darstellungsmotiv. und der künstlerischen, kunsthistorischen, kuratorischen und restauratorischen Praxis.

Nahrungsmittel als künstlerische und kulturelle Medien reichen in ihren Darstellungs- und Verwendungsweisen von antiken Kontexten bis in die Gegenwartskunst. Freigelegt werden im Workshop mediale Konstruktionen von Nahrungsmitteln in den Bildkünsten, in Architektur, Skulptur, Kunstgewerbe und Tischgeschirr. Die Materialität von Werkstoffen und deren institutionelle Konsequenzen wie kuratorische und restauratorische Herausforderungen zählen ebenso zum thematischen Gegenstand wie etwa Ikonographien von Nahrung in der Kunstgeschichte, Fragestellungen nach geistiger Nahrung, Architekturen von Lebensmitteln wie Marktplätze oder der Material Culture-Kontext der Ernährung.

Der Workshop findet als Veranstaltung des Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg und mit freundlicher Unterstützung der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung statt.

Programm Tagung Metabolismen

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Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Lecture

16/11/2017
Thu
6.15 PM
Entschuldigung, Sie haben da ein totes Tier im Essen …

Barbara Uppenkamp, Hamburg

 
Organizer

Ina Jessen, Isabella Augart
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Tagung Metabolismen. Nahrungsmittel in der Kunst, die am 16. und 17. November im Warburg-Haus stattfindet und sich mit Fragen der Materialität von Kunstwerken im Fokus auf Nahrungsmittel als künstlerische und kulturelle Medien in Darstellungs- und Verwendungsweisen von antiken Kontexten bis in die Gegenwartskunst auseinandersetzt.

Programm Tagung Metabolismen

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Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Autorenlesung

20/11/2017
Mon
7.30 PM
LONDON CALLING – Als Deutsche auf der Brexit-Insel

Annette Dittert

 
Organizer

stories! und HOFFMANN UND CAMPE Verlag

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als Annette Dittert 2008 als Korrespondentin der ARD in London ihre Zelte aufschlägt. Nach vielen Jahren beruflichen Nomadentums weiß sie sofort: Hier will ich bleiben. Während ihrer vielen Jahre in der britischen Hauptstadt hat sie im Fernsehen nicht nur über Politik, Kultur und Königshaus berichtet, sondern auch immer wieder über die Eigenarten der Engländer im Allgemeinen und der Londoner im Speziellen. In ihrem Buch erzählt sie sehr persönlich über das Leben in dieser wunderbaren Stadt: über die Leidenschaft zu ihrem Hausboot namens Emilia, über das Prinzip des englischen Sich-Durchwurschtelns, über Straßenkünstler, gentrifizierte Stadtteile, den Bären Paddington – und natürlich den Brexit, der das Lebensgefühl in der Metropole auch für sie ganz persönlich verändert hat.

 

Eintritt: 5,00 Euro, mit der storiesCard ist der Eintritt frei

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stories! und HOFFMANN UND CAMPE VERLAG

Lecture

21/11/2017
Tue
7.00 PM
Saussure, der Text, die Bilder

Anselm Haverkamp, Frankfurt/Oder

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung und Universität Hamburg

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema Latenz in den Künsten; anlässlich des 88. Todestages von Aby Warburg.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Universität Hamburg

Lecture

4/12/2017
Mon
6.15 PM
Sophia Roosth (Harvard University): Decomposing Time

im Rahmen der Veranstaltungsreihe De Natura

 
Organizer

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar

What is a ruin? In this talk, I will treat sociopolitical ruins and geobiological ruins as allegories for one another, asking how some life-forms may correspond to postcolonial temporalities and ongoing crises. I claim that postcolonial temporalities may be productively interrogated by thinking alongside geologists about how time is itself a discontinuous accretion in which growth and decay repetitively laminate and petrify. At stake in this comparison is how historical and biological pasts inhere in the present, and how “decay,” broadly construed, may be understood as a complex relay between conditions of life and death, petrification and efflorescence.

Frau Roosth wird zudem am folgenden Tag Gast im öffentlichen Seminar der Forschungsstelle Naturbilder sein (Di, 5.12., 10.15-12.45, ESA-W, R. 109).

Contact

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1, Zi. 108
20146 Hamburg
Fon: +49 40 42838-8130
Fax: +49 40 42838-8145

Forschungsstelle Naturbilder / Kunstgeschichtliches Seminar

Buchpräsentation

6/12/2017
Wed
6.00 PM
Karen Michels und Robert Felfe im Gespräch über Erwin Panofsky

Buchpräsentation anlässlich der Neuerscheinung des ersten Bandes der Reihe »Wissenschaftler in Hamburg«

 
Organizer

Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung

Die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung lädt Sie herzlich zur Buchpräsentation anlässlich der Neuerscheinung des ersten Bandes der Reihe »Wissenschaftler in Hamburg« ein. Karen Michels und Robert Felfe im Gespräch über Erwin Panofsky.

Anschließend Empfang mit Wein und Brezeln.

Um Anmeldung per Fax oder Mail wird gebeten.

Karen Michels
Sokrates in Pöseldorf
Erwin Panofskys Hamburger Jahre
Wissenschaftler in Hamburg, Bd. 1
Herausgegeben von Ekkehard Nümann
für die Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung
172 S., 64, z.T. farb. Abb., geb., Schutzumschlag
€ 19,90 (D); € 20,50 (A)
ISBN 978-3-8353-3155-6

Einladung als PDF

Contact

Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg
Telefon: 040-428 38-7638
Fax: 040-428 38-7639
www.h-w-s.org

Hamburgische Wissenschaftliche Stiftung / Wissenschaftler in Hamburg

Kooperationsveranstaltung

7/12/2017
Thu
4.00 PM
Latenzen im Museum – Bilder im Depot und Bilder als Depot

Seminar der Hamburger Kunsthalle und des Warburg‐Hauses im Depot Alte Meister und in den Reformationskabinetten

 
Organizer

Warburg-Haus Hamburg
Hamburger Kunsthalle

Mit Dr. Sandra Pisot, Leitung Sammlung Alte Meister, Hamburger Kunsthalle
Benjamin Fellmann, Warburg‐Haus
Elena Tolstichin, Warburg‐Haus / Forschungsprojekt Bilderfahrzeuge

Dauer ca. 1:30 h

Kosten: Museumseintritt

Was Aby Warburg „Mnemosyne“, „kulturelles Gedächtnis“ oder „Nachleben“ nannte, ist heute
aktueller denn je – beschreibt es doch die Macht vergessener Bilder oder Texte, im Verborgenen zu
wirken und sich sprunghaft wieder zu manifestieren. Das Warburg‐Haus Hamburg fragt in seinem
Jahresschwerpunkt „Latenz in den Künsten“ danach, wie Dinge in Vergessenheit geraten, wie sie
unterschwellig weiterwirken und nach welchen Gesetzen sie wieder auftauchen. Davon inspiriert
laden wir dazu ein, Phänomene des Verbergens und Verzögerns, der Invisibilisierung und verdeckten
Wirksamkeit in kulturellen und künstlerischen Prozessen zu diskutieren.

Im Depot Alte Meister der Hamburger Kunsthalle wollen wir dem Museum als Bildspeicher unseres
kulturellen Gedächtnisses nachspüren: Wie bleiben Bilder hier im Verborgenen, wie gestaltet sich der
Umgang mit Bildern im Depot in der Museumspraxis und was sagen Bestände im Depot aus über
aktuelle und frühere Ausstellungsweisen?

Danach besuchen wir die beiden Kabinette in der Sammlung, die zum 500‐jährigen
Reformationsjubiläum 2017 noch bis zum 7. Januar 2018 die Präsentation „Lucas Cranach d. Ä.,
Maler der Reformation“ zeigen. Dort setzen wir uns weiter mit Denkfiguren Warburgs und der
Wirkung insbesondere von Druckgraphik als „Bilderfahrzeugen“ über Zeiten und Räume hinweg
auseinander.

Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten bis Montag, 4. Dezember 2017

Maximale Teilnehmerzahl: 15

Location

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg

Treffpunkt: Kassenbereich

Contact

benjamin.fellmann@uni-hamburg.de
elena.tolstichin@uni-hamburg.de

Hamburger Kunsthalle / Latenz in den Künsten / Warburg-Haus

Kooperationsveranstaltung

18/12/2017
Mon
8.00 PM
Buchvorstellung: Stimmungs-Atlas »B wie Blickfänger«, ein Buch über das Bild »Betty« von Gerhard Richter

Die beiden Autoren Insa Härtel und Karl-Josef Pazzini im Gespräch mit Nora Sdun (Textem Verlag) und Benjamin Fellmann (Warburg-Haus)

 
Organizer

Textem Verlag und Warburg-Haus

Einlass 19.30 Uhr, Gespräch 20 Uhr bis 21 Uhr, Umtrunk
Eine Veranstaltung im Rahmen des Jahresthemas des Warburg-Hauses 2017 »Latenz in den Künsten«

1977 malt Gerhard Richter seine Tochter nach einem Foto. Auf dem dunkel gerahmten Bild ist ein Mädchenkopf auf eine Fläche, eine Art Brett gelegt; der Lichteinfall aus rückwärtiger Höhe lässt den Kopf einen Schatten daraufwerfen. Im Vordergrund und im rechten Hintergrund kann man den Verlauf der Brett- oder Tischkante sehen, welche beide Male im spitzen Winkel zum Bildrand verläuft. So erscheint der Kopf in einer zweifachen Rahmung und ›rutscht‹ auf die Betrachtenden zu.

Insa Härtel und Karl-Josef Pazzini nehmen das Bild Betty so, als sei es ein wissenschaftliches Forschungsergebnis in Form von Kunst. Ein Stimmungs-Atlas zu: scharf Stellen, Situierung, Abstraktion, Figuration, Abwehrbewegungen, Gewalt, Verständigung, Übersetzungen, Terror, Subjektivierungen, Opfer, Gefangennahmen, Analogien, Unterbrechung, dem Rot der Lippen, Kind-Frau-Status, unschuldiger Kindheit, Jungen-Mädchen, Resonanzen, Verwirbelung und aufgestörten Phantasmen.

Prof. Dr. Insa Härtel ist Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt psychoanalytische Kunst- und Kulturtheorie; Geschlechter- und Sexualitätsforschung.

Karl-Josef Pazzini ist Psychoanalytiker, Supervisor und als Berater tätig. Von 1993 bis 2014 war er Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Didaktik der Ästhetischen Erziehung (Schwerpunkt: Didaktik der Bildenden Kunst) an der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Unterrichten, Lehre, Schuld, Pornografie, Übertragung.

B: Blickfänger, Insa Härtel, Karl-Josef Pazzini
Kleiner Stimmungs-Atlas in Einzelbänden
Textem Verlag, Hamburg 2017
ISBN: 978-3-86485-129-2
247 Seiten, 16 Euro

Contact

Textem Verlag
Schäferstraße 26
D-20357 Hamburg
Telefon +49 (0)40 31973763

Latenz in den Künsten / Textem Verlag / Warburg-Haus

Lecture

19/12/2017
Tue
7.00 PM
Hermiones Rückkehr – Das Nachleben einer Pathosgeste

Elisabeth Bronfen, Zürich – Wissenschaftspreisträgerin der Aby-Warburg-Stiftung 2017 und Fünfte Trägerin der Martin Warnke-Medaille

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung und Universität Hamburg

Vortrag der Trägerin des Wissenschaftspreises der Aby-Warburg-Stiftung 2017 Elisabeth Bronfen, Ordinaria am Englischen Seminar der Universität Zürich und Global Distinguished Professor an der New York University, anlässlich der Verleihung der Martin Warnke-Medaille am 19.12.2017 im Warburg-Haus im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema Latenz in den Künsten.

Die Zweite Bürgermeisterin der Freien und Hansestadt Hamburg, Katharina Fegebank, sprach in ihrer Funktion als Vorsitzende der Aby-Warburg-Stiftung das Grußwort. Der Präsident der Universität Hamburg, Prof. Dr. Dieter Lenzen, hielt die Laudatio und überreichte die Medaille.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Einladung als PDF

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Latenz in den Künsten / Martin Warnke-Medaille

Antrittsvorlesung

8/1/2018
Mon
7.00 PM
Gesa Jeuthe: Provenienz als (kunst)historisches Ereignis. Von der Fußnote zur methodischen Neubestimmung

anlässlich der Liebelt-Stiftungsprofessur für Provenienzforschung in Geschichte und Gegenwart

 
Organizer

Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Begrüßung
Univ.-Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg

Grußwort
Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien

Zur Einführung
Prof. Dr. Uwe Fleckner, Kunstgeschichtliches Seminar

Provenienz als (kunst)historisches Ereignis
Von der Fußnote zur methodischen Neubestimmung
Jun.-Prof. Dr. Gesa Jeuthe

Zur Stiftung
Michael Liebelt

Empfang

Einladung als PDF

Contact

Margot Zimmermann
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1 - Westflügel, Raum 115
20146 Hamburg
Tel.:+49 40 42838-3261
Fax: +49 40 42838-6279

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Lecture

9/1/2018
Tue
6.15 PM
Günther Vogt (ETH Zürich): Natur der Stadt

im Rahmen der Veranstaltungsreihe De Natura

 
Organizer

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar

Günther Vogt lehrt seit zwölf Jahren als Professor an der ETH Zürich und leitet seit 2000 das Büro Vogt Landschaftsarchitekten (Zürich, London und Berlin). Er hat mit wichtigen Hochbauarchitekten wie beispielsweise Herzog & de Meuron oder Christ & Gantenbein sowie Künstlern wie Dan Graham und Olafur Eliason kooperiert. Der von Vogt Landschaftsarchitekten gestaltete Lohse-Park in der Hamburger Hafencity wurde 2016 fertiggestellt.

Forschungsstelle Naturbilder / Kunstgeschichtliches Seminar

Congress

25/1/2018TILL26/1/2018
Ökologien des Ausdrucks / Ecologies of Expression

Jahrestagung 2018 der Forschungsstelle Naturbilder

 
Organizer

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar

Das umgangssprachliche und philosophische Konzept des „Ausdrucks“ scheint eine Selbstverständlichkeit zu benennen; in Wirklichkeit verdeckt der Terminus offene und faszinierende Probleme. Zumeist als Platzhalter für die „äußere“ Erscheinung eines „inneren Lebens“ verwendet, umreißt der Begriff ein schwankendes Terrain, auf dem sich wahrnehmbare Form und die Psychologie des Gefühls unauflöslich und zugleich höchst unklar verweben. Klar scheint indes, dass jedes bessere Verständnis des „Ausdrucks“ den Ausgriff in zumindest drei Wissensfelder erfordert: Ästhetik, Psychologie und Biologie. Die Frage nach dem „Ausdruck“ als Vermittler zwischen natürlichen und künstlerischen Hervorbringungen verspricht Einsichten in die „ästhetischen“ Manifestationen der Natur. Natur selbst bringt fortwährend „Bilder“ hervor. „Drückt“ sie sich darin „aus“? Inwiefern kann Expression als grundlegende Kategorie des Lebendigen verstanden werden, oder gar als die Spur eines Bewusstseins? Warum und in welcher Weise erscheinen Atmosphären, Landschaften, Tiere, Pflanzen, Gesteinsformationen für Betrachter „ausdrucksvoll“? Wie kann Expressivität konzeptualisiert werden, die nicht auf ein Subjekt, Intentionalität oder „Innerlichkeit“ zurückgeht?

‘Expression’ is less a self-explanatory concept today than a placeholder for a gaping uncertainty. Used as shorthand for the appearance of an ‘inner life’, the term ‘expression’ demarcates a vague terrain where aesthetic form and psychological feeling are inextricably, even unsettlingly entangled. Understanding expression in fact demands a complex triangulation of knowledge between aesthetics, psychology and biology. As a mediating concept between the natural and artificial, it raises important questions about nature’s own aesthetic manifestations. For nature, too, produces ‘images’. Does it, then, ‘express’ itself? To what degree can expression be understood as a sign of life, or a trace of mind? How do atmospheres, landscapes, animal, vegetal, mineral life strike the human viewer as ‘expressive’, and why? What would an expressivity without a subject, intentionality or interiority look like?

Flyer als PDF

Contact

Sue Ryall
Geschäftsstelle Naturbilder/Images of Nature
Telefon +49 40 42838-8130
www.uni-hamburg.de/naturbilder

Forschungsstelle Naturbilder / Kunstgeschichtliches Seminar

Congress

9/2/2018
Fri
 
Bekenntnisse: Formen und Formeln

Eine Tagung der Isa Lohmann-Siems Stiftung

 
Organizer

Die Tagung wird im Rahmen des Forschungsprojekts »Bekenntnisse« der Isa Lohmann-Siems Stiftung Hamburg abgehalten.

Manche Bekenntnisse schmücken Jacken, manche geschehen anonym im Internet und manche bewegen die Massen. Aber welche Gestalt Bekenntnisse auch annehmen, sie dienen immer der Selbstvergewisserung. Sie sind Ausdruck geteilter Normen und Geschichten – oder der Abkehr davon. Sich zu bekennen ist ein wichtiger Akt sozialer Kommunikation und eine kulturelle Technik, die Identität und Ordnung stiftet.

Doch wer bekennt sich eigentlich aus welchen Beweggründen – und welche Institutionen dürfen dies fordern? Wie bekennt man sich »richtig« – gibt es historisch geformte Praktiken und Narrative des Bekennens? Was macht Bekenntnisse wirksam – wie werden sie inszeniert, materialisiert und ritualisiert?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines interdisziplinären Dialogs, dessen historischer Bogen von der Spätantike bis in die Gegenwart reicht. Vorträge halten Vertreter_innen der Soziologie, Theologie, Geschichtswissenschaft, Psychologie, Politikwissenschaft, Kulturanthropologie und Kunstgeschichte.

 

Flyer als PDF

Contact

Isa Lohmann-Siems Stiftung
Forschungsprojekt »Bekenntnisse«
c/o
Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie
Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1 (West)
20146 Hamburg

Isa Lohmann-Siems Stiftung

Congress

13/4/2018TILL14/4/2018
Behrens als Erzieher

Ein Colloquium anlässlich des 150. Geburtstages von Peter Behrens

 
Organizer

Hamburgische Architektenkammer

Der am 14. April 1868 in Hamburg geborene Peter Behrens war schon seit der Jahrhundertwende durch ein komplexes Gesamtwerk, mit dem er viele Grenzen der tradierten Kunstgattungen überschritten hatte, weit über Deutschland hinaus zu einem bedeutenden Erneuerer der Gestaltungskultur des 20. Jahrhunderts geworden. Trotz der im Laufe der Zeit mehrfach gewandelten stilistischen Ausrichtung seines Werkes beeinflusste dieses über Jahrzehnte mehrere Generationen von Graphikern, Designern und Architekten. Seine Wirkung beruhte dabei stärker auf seinen beispielhaften Werken als auf der Überzeugungskraft theoretischer Konzepte oder ausformulierter gestalterischer Doktrinen. Er selbst verstand die erzieherische Rolle seines künstlerischen Werkes in einem sehr weitgefassten Sinn ähnlich seinem Konzept der „werbenden Wirkung“ seiner Arbeiten, also nicht eng auf die Werbung für bestimmte Produkte oder deren Produzenten ausgerichtet, sondern vor allem als „Kulturarbeit“. Er erwies sich damit zeitlebens als ein Protagonist des Deutschen Werkbundes, den er mitbegründet, in dessen führenden Kreisen er mitgearbeitet und dem er lange Zeit selbst als Vorzeigekünstler und Werbemittel gedient hatte.

Unbeirrt von den Positionen vieler Zeitgenossen, die für die Architektur einen Primat der Funktion oder der Konstruktion gefordert hatten, vertrat er in allen Bereichen der Gestaltung stets einen solchen des Künstlerischen. Unter dieser Prämisse lehrte er und sah er seine gesamte Tätigkeit als Architekt, Ausstellungsmacher, angewandter Künstler und Designer. Er konfrontierte nicht nur seine Schüler und seine Mitarbeiter damit, sondern auch die Nutzer seiner Gebrauchsgegenstände, seiner Bauten, die Besucher seiner Ausstellungen und die Bewunderer seiner Kunst. Das Ziel war nicht das Kunstwerk selbst, sondern letztlich die Reform aller Lebensbereiche der modernen Industriegesellschaft durch die künstlerische Gestaltung der Alltagskultur und der gebauten Umwelt.

Flyer als PDF

Contact

Hamburgische Architektenkammer
Grindelhof 40
20146 Hamburg
Tel. 040 441841-0
Fax 040 441841-44

Hamburgische Architektenkammer

Kooperationsveranstaltung

16/4/2018TILL17/4/2018
FILM: Rather Die Than Die / Eher sterben als sterben, Natacha Nisic

F 2017, 66 Min.

 
Organizer

Warburg-Haus und »Flexibles Flimmern. Das mobile Kino«

Montag, 16. April 2018 – Einlass 19:00 Filmbeginn 20:00 – Englische Originalversion – Einführung und Gespräch Deutsch – Natacha Nisic (Paris) im Gespräch mit Susanne Gottlob (Hamburg)
Dienstag, 17. April 2018 – Einlass 19:00 Filmbeginn 20:00 – Deutsche Synchronfassung

Kosten: 10,00 Euro – bitte reservieren: reservierungen@flexiblesflimmern.de

Für ihren jüngsten Film »Plutôt mourir que mourir« / »Rather Die Than Die« (Eher Sterben als Sterben), eine Auftragsarbeit des französischen Kulturministerium unter Federführung des Centre national des arts plastiques aus Anlass des hundertjährigen Jubiläums des Endes des I. Weltkrieges 2018, wählte Natacha Nisic, die 1967 geboren wurde und an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs in Paris, der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin und an der Fémis Paris studierte, die Figur Aby Warburgs als Ausgangspunkt.

In ihrem Film greift Nisic sowohl die Indianer Nordamerikas und ihren Einsatz im I. Weltkrieg, als auch Warburgs Reaktion auf den I. Weltkrieg und seinen Vortrag über die Kultur der Pueblo-Indianer in Nordamerika auf, den er, knapp dreißig Jahre nach seiner Amerika-Reise, 1923 in der Heilanstalt Bellevue des bekannten Psychiaters Ludwig Binswanger in Kreuzlingen hielt, wo er sich zwischen April 1921 und August 1924 aufhielt.
»Rather Die than Die« begibt sich damit auf die Spuren des ersten Weltkrieges indem er zwei narrativen Perspektiven folgt, die sich in der Person Aby Warburg kreuzen und damit einen ganz eigenen Blick auf den ersten Weltkrieg eröffnen, der auch bis heute weniger bekannte Aspekte beleuchtet.

Am Montag, den 16. April stellt Natacha Nisic ihren Film persönlich im Warburg-Haus vor und spricht im Anschluss mit Dr. Susanne Gottlob (Hamburg) und Benjamin Fellmann (Warburg-Haus) über ihre Arbeit und Warburg.
Danach besteht Gelegenheit zu Fragen und Diskussion. Susanne Gottlob arbeitet als Psychoanalytikerin, derzeitige Recherchen und Texte befassen sich u.a. mit Aby M. Warburg, Schrift, Affekt und Psychose, Schizo-graphie/phrenie; bis Januar 2017 war sie Redakteurin der Zeitschrift RISS Zeitschrift für Psychoanalyse. Freud-Lacan, sie hat den Anstoß zum RISS #84 Flucht. Heimsuchung der Psychoanalyse durchs Politische gegeben. Am Dienstag, den 17. April wird der Film in deutscher Synchronfassung gezeigt.

Location

Warburg-Haus

Contact

Flexibles Flimmern / Politische Emotionen / Warburg-Haus

Autorenlesung

19/4/2018
Thu
7.30 PM
Felicitas Hoppe: “Prawda”

High Voltage Frühjahrslesetage

 
Organizer

Stromnetz Hamburg und Literaturhaus Hamburg

Im Westen endlich was Neues: die Wahrheit über Amerika. Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe auf Expedition in einem unbekannten Amerika. Zehntausend so komische wie hochpoetische Meilen reist Hoppe von Boston über San Francisco bis Los Angeles und zurück nach New York. Hellwach und hellsichtig begibt sie sich als literarischer Wirbelsturm auf die Spuren von Ilf und Petrow, zweier russischer Schriftsteller, die 80 Jahre vor ihr unterwegs waren und zu Kultfiguren wurden.

Ob Hoppe mit ihnen die Ford-Werke und den ersten elektrischen Stuhl besichtigt, nebenbei den Zaun von Tom Sawyer streicht, in einem Tornado verschwindet oder im Auge des Sturms auf Quentin Tarantino persönlich trifft – »Prawda« (russisch: Wahrheit), bei S. Fischer erschienen, lässt die Leser Dinge sehen, wie sie über dieses unglaubliche Land der Erde noch nie geschrieben wurden: eine literarische Weltentdeckung.

Felicitas Hoppe, 1960 in Hameln geboren, lebt als Schriftstellerin in Berlin. Für ihr Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem aspekte-Literaturpreis, dem Bremer Literaturpreis, dem Georg-Büchner-Preis und zuletzt dem Erich Kästner Preis für Literatur.

Moderation: Hubert Spiegel

Karten ab 15.3. an den VVK-Stellen, in der Buchhandlung Samtleben, über die Website des Literaturhauses, bei der Hotline 0180.60 15 729 sowie ggfs. an der Abendkasse. Mitglieder des Literaturhaus e.V. können ab 9.3. unter T 040.22 70 20 11 buchen.

Programmflyer als PDF

Contact

Literaturhaus e.V.
Schwanenwik 38
22087 Hamburg
T 040.22 70 20 11
F 040.2 20 66 12

High Voltage Frühjahrslesetage / Stromnetz Hamburg und Literaturhaus Hamburg

Autorenlesung

23/4/2018
Mon
7.30 PM
Frankreich muss man lieben, um es zu verstehen

Ulrich Wickert

 
Organizer

Cluny e.V. Hamburg
Deutsch-Französische Gesellschaft
Société Franco-Allemande

Contact

Deutsch-Französische Gesellschaft Cluny e.V. Hamburg
Waitzstraße 31
22607 Hamburg
Tel. 040-89 70 92 33

Cluny e.V. Hamburg

Lecture

26/4/2018
Thu
7.00 PM
Zur politischen Gefühlskultur in der Demokratie

Hans-Peter Krüger, Potsdam

 
Organizer

Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Auftakt zur Vortragsreihe zum neuen Schwerpunktthema 2018, Politische Emotionen. Hans-Peter Krüger ist Inhaber der Professur für Politische Philosophie/ Philosophische Anthropologie an der Universität Potsdam. Er forscht u.a. insbesondere zur politischen Philosophie des Öffentlichen.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Politische Emotionen / Universität Hamburg

Lesung und Gespräch

7/5/2018
Mon
7.00 PM
Nahaufnahme Romy Schneider

Michael Jürgs

 
Organizer

Cluny e.V. Hamburg
Deutsch-Französische Gesellschaft
Société Franco-Allemande

„Ich werde weiterleben – und richtig gut!“ Das sagte Romy Schneider 1981 am Ende des letzten großen Interviews, das sie Michael Jürgs an drei Tagen in Quiberon gab. Beide waren befreundet bis zu Romys mysteriösem Tod. Im Geiste dieser Freundschaft schrieb Jürgs seine Biographie über den Weltstar – ein sehr persönlicher, behutsamer, ja zärtlicher Versuch der Annäherung.

Für Cluny liest der Autor seinen Text ‘Nahaufnahme Romy Schneider’ und spricht von seinen Erlebnissen mit der berühmten, gerade in Frankreich so geliebten Kino-Legende. Seit dem 12. April gibt es „3 Tage in Quiberon“ auch als Spielfilm. Eine Sequenz daraus schauen wir uns gemeinsam an.

Verre de l’amitié im Anschluss. Um Spenden wird gebeten.
Anmeldung in der Geschäftsstelle erbeten bis Do, 03.05.2018

Einladung als PDF

Contact

Deutsch-Französische Gesellschaft Cluny e.V. Hamburg
Waitzstraße 31
22607 Hamburg
Tel. 040-89 70 92 33

Cluny e.V. Hamburg

Congress

11/5/2018TILL12/5/2018
Images on the Move: Depots, Routes, Borders, Spaces

Conference of the International Research Group "Bilderfahrzeuge" at the Warburg Institute, London

 
Organizer

Internationales Forschungsprojekt "Bilderfahrzeuge. Aby Warburg's Legacy and the Future of Iconology"

Conference of the International Research Group ‚Bilderfahrzeuge. Aby Warburg’s Legacy and the Future of Iconology‘

Images on the Move: Depots | Routes | Borders | Spaces

11am Friday 11th May 2018 –    5pm Saturday 12th May 2018

Warburg Institute, London

Admission free; please register for this event through the Events section of the School of Advanced Study (SAS), University of London

Conference programme pdf

Location

The Warburg Institute
Woburn Square, London WC1H 0AB

Contact

Stuart Moss
Project Assistant Bilderfahrzeuge
The Warburg Institute

Kontakt Warburg-Haus Hamburg:
Prof. Dr. Uwe Fleckner, Director Hamburg
Elena Tolstichin, Research Associate
Dr. Isabella Woldt, Research Associate located at the Warburg Institute, London

Lecture

15/5/2018
Tue
7.00 PM
Vom Mitgefühl

Sigrid Weigel, Berlin

 
Organizer

Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema „Politische Emotionen“.

Sigrid Weigel ist seit 2005 Regular Visiting Professor at the German Dept. of Princeton University, ehemalige Direktorin des ZfL Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin und Vorstandsvorsitzende der Geisteswissenschaftlichen Zentren Berlin (1999-2015) und ehem. Professorin am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin (1999-2015). 2016 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem Aby Warburg-Preis des Hamburger Senats ausgezeichnet, der alle vier Jahre an eine Persönlichkeit des Geisteslebens vergeben wird, deren Denken und Forschen im Sinne Aby Warburgs die wissenschaftlichen Disziplinen übergreift und in der europäischen Kultur fundiert ist.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Politische Emotionen / Universität Hamburg

Lecture

16/5/2018
Wed
7.00 PM
Friedrich Hölderlins Elegie: „Brod und Wein“ oder „Die Nacht“. Eine Einführung

Helmut Hühn, Jena

 
Organizer

Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

Weitere Informationen:

Contact

Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

Autorenlesung

18/5/2018
Fri
7.00 PM
Alberto Manguel: Packing my Library / Die verborgene Bibliothek – Eine Elegie und zehn Abschweifungen

Englisch-deutsche Veranstaltung

 
Organizer

Antiquariat Reinhold Pabel und S. Fischer Verlag

Autorenlesung und Gespräch mit ALBERTO MANGUEL, Autor und Direktor der Nationalbibliothek von Argentinien

Ulrich Greiner nannte ihn den „König der Leser“. Er hatte den argentinisch-kanadischen Schriftsteller Alberto Manguel und seine über 30.000 Bücher umfassende Bibliothek in Frankreich besucht, wo dieser 15 Jahre lang lebte. Heute müsste er sich zwischen Buenos Aires und New York entscheiden, um entweder den Direktor der argentinischen Nationalbibliothek oder den Autor von „Packing my Library. An Elegy and Ten Digressions“ zu treffen. Seine in 700 Kisten verpackten Bücher, die in Kanada warten, bekäme er allerdings nicht zu sehen.

Manguel, ein „bewanderter“ Ahasver, lebte als Autor, Lektor und Verleger in Argentinien, Kanada, England, Tahiti, Italien und Frankreich, meist getrennt von seinen Büchern. Im französischen Dörfchen Mondion hatte er im Jahr 2000, auch für seine Bücher, eine paradiesische Heimat gefunden, die er anderthalb Dekaden später wieder aufgeben musste.

Aus dem Prozess des Abschiednehmens von diesem Paradies, in dessen Mitte die Bibliothek stetig anwuchs, ging ein kluges, melancholisch-tröstliches Buch hervor, das der Autor von „Eine Geschichte des Lesens“ und „Die Bibliothek bei Nacht“ in dem von ihm geschätzten Lesesaal des Hamburger Warburg-Hauses durch Lesung und Gespräch vorstellen wird – eine Liebeserklärung an das Buch, an das Glück des Lesens und an die Bibliothek als Erinnerungsort.

Moderation: Hans Jürgen Balmes, Programmleiter Literatur

Eintritt: € 8,00

Contact

Antiquariat Reinhold Pabel
Inh.: Gottwalt Pankow, e.K.
Krayenkamp 10 b und Englische Planke 6
20459 Hamburg
Tel.: +49 (0) 40 - 36 48 89
Fax: +49 (0) 40 - 374 33 91


Lesung und Gespräch

23/5/2018
Wed
7.00 PM
Der glückliche Kunsträuber. Das Leben des Vivant Denon

Reinhard Kaiser

 
Organizer

Cluny e.V. Hamburg
Deutsch-Französische Gesellschaft
Société Franco-Allemande

Die einen sahen in ihm „Napoleons Auge“, die anderen hielten ihn für den größten Kunsträuber seiner Zeit. Vivant Denon, der Mann mit dem sprechenden Vornamen und dem aristokratisch klingenden Nachnamen, Direktor des Louvre in seiner allerersten Glanzzeit, war eine der schillerndsten Figuren Europas vor und nach der Französischen Revolution. Für seine große Liebe, die Kunst, tat er alles und war sich für nichts zu schade.

Der Schriftsteller und Übersetzer Reinhard Kaiser erzählt in Der glückliche Kunsträuber zum ersten Mal Denons staunenswerte Lebensgeschichte – vollständig aus den Quellen gearbeitet und so lebendig und glänzend geschrieben, dass die Lektüre zu einer großen Verführung wird.

Denons Lebensgeschichte ist eine Geschichte der Kunst und der Epoche, in der er lebte, sie führt durch halb Europa und nach Ägypten, auf die Schlachtfelder der Napoleonischen Kriege und in die großen Kunstsammlungen der Zeit, nach Berlin, Kassel, Braunschweig, München,Wien und Schwerin sowie immer wieder nach Venedig und Paris. Wie kaum ein anderer ist Denon den Großen seiner Zeit nahe gekommen: Ludwig XV. und Papst Pius VII.,Talleyrand, Robespierre, Napoleon, dem Maler David und Goethe.

„Ich habe nicht studiert. Ich habe viel gesehen“, meinte Denon. Reinhard Kaisers Buch ist eine Einladung, die Welt und das Leben mit den Augen dieses glücklichen Kunsträubers zu betrachten.

Reinhard Kaiser, geb. 1950, ist Schriftsteller und Übersetzer. Er ist ein Meister darin, recherchierte Lebensgeschichten mit literarischen Mitteln zu erzählen. Zu seinen Veröffentlichungen zählen der Roman Der kalte Sommer des Doktor Polidori, Königkinder. Eine wahre Liebe sowie zuletzt die großen Romane von Grimmelshausen, übersetzt aus dem Deutschen des 17. Jahrhunderts. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Reinhard Kaiser lebt in Frankfurt am Main.

Verre de l’amitié im Anschluss. Um Spenden wird gebeten.
Anmeldung in der Geschäftsstelle erbeten bis Do, 17.05.2018

Einladung als PDF

Contact

Deutsch-Französische Gesellschaft Cluny e.V. Hamburg
Waitzstraße 31
22607 Hamburg
Tel. 040-89 70 92 33

Cluny e.V. Hamburg

Kooperationsveranstaltung

29/5/2018
Tue
7.00 PM
LESUNG: Antiromantisches Manifest

Lesung von Marie Rotkopf (Paris, Hamburg) und Gespräch mit Frank Adloff (Hamburg)

 
Organizer

Warburg-Haus und Verlag Edition Nautilus

Die französische Schriftstellerin, Künstlerin und Kulturkritikerin Marie Rotkopf setzt sich in ihrem antiromantischen Manifest in Gedichten, Tagebucheinträgen und kurzen Prosastücken kritisch mit Nationalromantik, Patriarchen, Postfeministinnen und Poplinken auseinander. Das Buch erschien 2017 im Verlag Edition Nautilus.

Marie Rotkopf wurde 1975 in Paris geboren und lebt seit zehn Jahren in Hamburg. Ihre Stücke sind mal traurig-komisch, mal angriffslustig und kämpferisch. Sie wendet sich gegen eine Romantik, die zynisch und banalisierend ist, gegen das deutsche Bewusstsein, endlich ruhigen Gewissens auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen. Sie möchte Poesie als Revolte begreifen; ihr Manifest ist ein Plädoyer für das Fremdsein als Freiheit.

Im Anschluss an die Lesung spricht Frank Adloff mit ihr über die berührten politisch-poetischen Themen und ihre Arbeit. Frank Adloff ist Professor für Soziologie an der Universität Hamburg und forscht zur Theorie der Gabe, zu Konvivialität und Postwachstum.

Moderation: Benjamin Fellmann, Warburg-Haus

Eine Kooperation mit dem Verlag Edition Nautilus, Hamburg.

Kosten: 10,00 Euro, ermäßigt 6,00 Euro

Flyer Vortragsreihe Kooperationsveranstaltungen Politische Emotionen 2018_I

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Politische Emotionen / Verlag Edition Nautilus / Warburg-Haus

Workshop

1/6/2018TILL2/6/2018
Hin- und Wegsehen. Erscheinungsformen der Gewalt im Wechselverhältnis von Bild und Betrachter
 
Organizer

Franca Buss und Philipp Müller
Kunstgeschichtliches Seminar
Forschungsstelle Naturbilder
Universität Hamburg

Contact

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1, Zi. 108
20146 Hamburg
Fon: +49 40 42838-8130
Fax: +49 40 42838-8145

Forschungsstelle Naturbilder / Kunstgeschichtliches Seminar

Ausstellung

7/6/2018TILL10/6/2018
Inversionen #1

Lucy Raven: A Ghost Story for Adults

 
Organizer

Rebekka Seubert (Künstlerin und freischaffende Kuratorin)

Petra Lange-Berndt (Professorin für moderne und zeitgenössische Kunst, Kunstgeschichtliches Seminar, Universität Hamburg)

8. – 10. Juni 2018, Premiere Do, 7. Juni, 19.30 Uhr
Bitte um Voranmeldung zur Premiere per Email: inga.dreesen@studium.uni-hamburg.de
Fr – So von 14 – 20 Uhr geöffnet, freier Eintritt

7. Juni, 19:30 Uhr Premiere A Ghost Story for Adults, ein Live Cinema Play von Lucy Raven, Sounds von Volker Zander, Lesesaal, Warburg-Haus, Hamburg

8. Juni, 14 Uhr Round Table — Lucy Raven im Gespräch mit Petra Lange-Berndt, Rebekka Seubert und Volker Zander, Römischer Garten, Hamburg-Blankenese

Die neue Ausstellungs- und Veranstaltungsreihe Inversionen im Hamburger Warburg-Haus thematisiert die anhaltende Bedeutung und globale Reichweite von Aby Warburgs Forschungen und Ideen. In regelmäßigen Abständen werden erstmalig zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zur Produktion neuer, ortssensibler Arbeiten eingeladen, um sich auf diesem Weg mit Warburgs Ansätzen, Interessen sowie der Geschichte und Architektur des berühmten Gebäudes in der Heilwigstraße 116 auseinanderzusetzen.

Die Reihe eröffnet im Sommer 2018 mit Lucy Raven (*1977, Tuscon, Arizona, lebt in New York, USA). Die  international vielbeachtete Künstlerin setzt sich schon lange mit Aby Warburg auseinander und analysiert innerhalb von Fotografien, Videos, Installationen sowie Performances komplexe Wanderungen von Bildern. Durch ihre vielschichtige Praxis richtet Lucy Raven den Fokus auf die Ränder massenmedialer Bildproduktionen, insbesondere darauf, was hinter der Kamera oder zwischen den Bildsequenzen eines Films geschieht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Relationen von Bild und Ton sowie Produktions- und Arbeitsbedingungen der globalisierten Filmindustrie. Lucy Ravens Projekt für das Warburg-Haus reiht sich in einen Werkkomplex ein, in dem Institutionen durch künstlerische Forschung in Orte für sogenannte Bewegtbild-Installationen und „live cinema“- Performances verwandelt werden. Zur Premiere von A Ghost Story for Adults am 7. Juni 2018 führt die Künstlerin im elliptischen Lese- und Vortragssaal ein „live cinema play“ auf, begleitet von dem Musiker Volker Zander (*1968, Fulda, lebt in Köln) an einem Trautonium. Das in den späten 1920er Jahren konzipierte Instrument entstand zeitgleich zur Architektur der Kulturwissenschaftlichen Bibliothek Warburg und gilt als Vorläufer des Synthesizers.

Mit freundlicher Förderung durch die Warburg-Melchior-Olearius-Stiftung, die Hamburgische Kulturstiftung, die Liebelt Stiftung und die Universität Hamburg.

Contact

Prof. Dr. Petra Lange-Berndt
Universität Hamburg, Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Rebekka Seubert
rebekka.seubert@gmail.com

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Kooperationsveranstaltung

13/6/2018TILL14/6/2018
FILM: Die Konsensfabrik. Noam Chomsky und die Medien

CAN 1992, 167 Min. - Einführung: Brainery - Ideen fürs Leben!

 
Organizer

Warburg-Haus und »Flexibles Flimmern. Das mobile Kino«

»Die Konsensfabrik. Noam Chomsky und die Medien« (CAN 1992, 167 min) von Mark Achbar und Peter Wintonick behandelt Leben und Werk des weltbekannten US-amerikanischen Linguisten, Philosophen, Hochschullehrers und politischen Aktivisten Noam Chomsky (* 7. Dezember 1928, Philadelphia), Professor Emeritus am MIT Massachusetts Institute of Technology und seit 2017 Professor an der University of Arizona. In alten und neueren Gesprächen, mit biographischen Informationen und Archivmaterial beleuchtete der bekannte Film seinerzeit Chomskys Werk und Wirken über 25 Jahre, seine kritische Auseinandersetzung mit den Massenmedien, insbesondere ihre disziplinierende Wirkung in Demokratien. Die Konsensfabrik war auch der Titel eines der zahllosen Bücher Chomskys, das 1988 erschienene Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media (New York 1988, mit Edward Herman). Chomsky beschäftigen besonders der Einfluss von Großkonzernen und Interessengruppen auf die Massenmedien sowie Formen der Zensur. Ein seinerzeit zentrales Thema ist die Berichterstattung über die Besetzung Osttimors durch Indonesien und Kriegsverbrechen, die von einer Rücksichtnahme auf Indonesien als politischem Verbündeten beeinflusst gewesen sei.

Chomsky fordert zur »intellektuelle Selbstverteidigung« auf und öffentliche Bilder kritisch zu hinterfragen – Themen, die heute, besonders in der Diskussion der Rolle der Medien in emotional aufgeladenen öffentlichen Diskursen, nichts von ihrer Aktualität eingebüßt haben.

Eine Einführung und Diskussion werden gestaltet durch die Brainery – Ideen fürs Leben, Hamburg. Ursprünglich als Modern Life School im Bäckerbreitergang neben dem Gängeviertel gegründet, werden dort gemeinsam mit Experten, Philosophen, Psychologen, Soziologen, Wissenschaftlern, auch Journalisten und “Lebenskünstlern” Ideen fürs Leben entwickelt. Mit Themen von A wie Arbeit bis Z wie Ziele oder Zukunft will sie sich an alle richten, die mehr Fragen stellen als: “Na, wie gehts?”.

»Flexibles Flimmern« inszeniert seit 12 Jahren Filme an passenden Orten.

Mittwoch, 13. Juni 2018, Einlass 19:00 Filmbeginn 20:00

Donnerstag, 14. Juni 2018, Einlass 19:00 Filmbeginn 20:00

Kosten: 12 Euro. Bitte reservieren: reservierungen@flexiblesflimmern.de

Aufgrund der hohen Nachfrage empfehlen wir eine zeitnahe Reservierung.

Flyer Vortragsreihe Kooperationsveranstaltungen Politische Emotionen 2018_I

Location

Warburg-Haus

Contact

Flexibles Flimmern / Politische Emotionen / Warburg-Haus

Lecture

18/6/2018
Mon
6.15 PM
Natur und Technik: eine Komplikation

Birgit Recki, Hamburg

 
Organizer

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar

8. Abendvortrag im Rahmen der Reihe De Natura

Contact

Universität Hamburg
Forschungsstelle Naturbilder
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1, Zi. 108
20146 Hamburg
Fon: +49 40 42838-8130
Fax: +49 40 42838-8145

Forschungsstelle Naturbilder / Kunstgeschichtliches Seminar

Lecture

21/6/2018
Thu
7.00 PM
Die dunklen Seiten der Empathie

Fritz Breithaupt, Bloomington

 
Organizer

Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

– Fällt leider aus –

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass der Vortrag von Fritz Breithaupt am Donnerstag, dem 21.06.2018 kurzfristig aufgrund von höherer Gewalt ausfallen muss. Bedauerlicherweise konnte Herr Professor Breithaupt infolge von Flugausfällen nicht wie geplant rechtzeitig zum morgigen Vortrag aus den USA anreisen. Wir bitten, den Ausfall des Vortrags zu entschuldigen.

In der Reihe zum Jahresschwerpunkt »Politische Emotionen« sollte Fritz Breithaupt, professor of Germanic Studies, adjunct professor in Comparative Literature, und affiliated professor of Cognitive Science an der Indiana University in Bloomington, Indiana/USA, am kommenden Donnerstag, den 21.6.2018 um 19 Uhr den dritten Vortrag halten: „Die dunklen Seiten der Empathie“.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Politische Emotionen / Universität Hamburg

Lecture

25/6/2018
Mon
6.15 PM
Johannes Paul Raether, Künstler, Berlin: Identitektur
 
Organizer

Petra Lange-Berndt
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

In Potentiality we call the order of beings “Identitecture”.
Identitecture is the genealogical tree of my, our and all our SelfSisters.
Identitecture records the branching of our potential lives.
It frames our names and appearances, assignments, sites and methods.
It is the diagram of how we construct our realities.
It is the evolving organigram of how we manage our identities.
Through it, we understand the process of our forking.
Through it, we partition ourselves, we produce versions of ourselves.
Through it, we manufacture yet another identity for ourselves.
Another proxy. A proxydentity.
As we develop, family becomes order, genus becomes family, present becomes past, our future is constructed.
We are an experimentally and technorganically sprawling herd.

Contact

Prof. Dr. Petra Lange-Berndt
Universität Hamburg
Kunstgeschichtliches Seminar
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg, Germany

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Lecture

2/7/2018
Mon
7.00 PM
Rausch, Taumel, Schicksalsergebenheit: Im Planetarium des Krieges

Alexander Honold, Basel - Stiftungsprofessur der Aby-Warburg-Stiftung 2018

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Alexander Honold wurde 1962 in Valdivia/Chile) geboren. Er studierte Germanistik, Komparatistik, Philosophie und Lateinamerikanistik in München und Berlin und promovierte 1994 mit einer Arbeit über Robert Musil und den Ersten Weltkrieg an der Freien Universität Berlin. 2002 habilitierte er sich an der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Studie über die Astronomie im Werk Friedrich Hölderlins. Seit Herbst 2004 ist er Ordinarius für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Von Januar bis März 2018 war er Max Kade Distinguished Visiting Professor an der University of California, Santa Barbara.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen interkulturelle und Reiseliteratur, Erzählforschung, Theorie und Kultur der Moderne, Literatur und Musik, Semantik der Landschaft und kulturelle Topographie, astrokalendarische Wissensformen. Er publizierte zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen, darunter zuletzt: Die Tugenden und die Laster. Gottfried Keller, Die Leute von Seldwyla, Basel 2018; Der Erderzähler. Peter Handkes Prosa der Orte, Räume und Landschaften, Stuttgart 2017 und Einsatz der Dichtung. Literatur im Zeichen des Ersten Weltkriegs, Berlin 2015.

Der Vortrag wurde durch das Team des eLearning-Büros der Fakultät für Geisteswissenschaften aufgezeichnet und steht auf der UHH-eigenen Plattform Lecture2Go bereit.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Aby-Warburg-Stiftung / Politische Emotionen / Stiftungsprofessur

Thementag

5/7/2018
Thu
2.00 PM
THEMENTAG: Katastrophen und ihre Wahrnehmung

In der Hamburger Kunsthalle zur Ausstellung »Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600«

 
Organizer

Warburg-Haus, Hamburger Kunsthalle und Forschungsstelle Naturbilder

14.00 – 15.45 Uhr Begrüßung
Werner-Otto-Saal, Hamburger Kunsthalle
Christoph Martin Vogtherr

Kurzvorträge der Forschungsstelle Naturbilder, Universität Hamburg

Frank Fehrenbach: »Entfesselte Natur bei Leonardo«
Maurice Saß: »Orpheus’ Fesseln«
Iris Wenderholm: »Unordnung und frühes Leid. Zum Sturz des Phaeton«
Hartmut Böhme: »Tiefe, die verlockt und verschlingt. Das Meer und das Unterirdische in ihren kulturellen und katastrophischen Effekten«

16.15 – 18.00 Uhr Seminar in der Ausstellung »Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600«
Markus Bertsch und Ann-Kathrin Hubrich (Hamburger Kunsthalle), Jörg Trempler (Passau)

18.30 – 20.00 Uhr Abendvortrag »Naturkatastrophen – Nach dem Ende der Natur«
Werner-Otto-Saal, Hamburger Kunsthalle
Eva Horn (Wien)

Eine Kooperation mit der Forschungsstelle Naturbilder und der Hamburger Kunsthalle zur Ausstellung »Entfesselte Natur. Das Bild der Katastrophe seit 1600«

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei.

Location

Hamburger Kunsthalle
Glockengießerwall 5
20095 Hamburg

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Forschungsstelle Naturbilder / Hamburger Kunsthalle / Politische Emotionen / Warburg-Haus

Congress

21/9/2018TILL22/9/2018
21. Klassik-Seminar

Realismus und Bürgertum

 
Organizer

Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

  • Freitag, 21.9., 19.00 Uhr   Dr. Hargen Thomsen, Wesselburen: „Ein Wesen, das sich selbst begriffe…“ Hebbels Tagebücher als grundlegendes Werk der Moderne
  • Sonnabend, 22.9., 10.00 Uhr   Dr. Kai Sina, Göttingen: „Wilhelm Raabes Spätwerk und die Moderne“
  • Sonnabend, 22.9., 11.30 Uhr    Dr. Bertold Heizmann, Essen: „Den Dingen scharf ins Gesicht sehen.“ Fontanes Bourgeoisiekritik am Beispiel von Frau Jenny Treibel.
  • Sonnabend, 22.9., 14.00 Uhr   Prof. Gert Sautermeister, Bremen: „Bürgerlicher und Poetischer Realismus in Gottfried Kellers Novelle ‚Romeo und Julia auf dem Dorfe‘ “ Zum Spannungsverhältnis zweier Epochenbegriffe

In Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg

Contact

Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.
℅ Jorge Vega Vilanova
Mexikoring 9
22297 Hamburg

Goethe-Gesellschaft Hamburg e.V.

Lecture

24/9/2018
Mon
7.15 PM
Abdruck – Bild – Heiligkeit. Zur Semantik der reproduktiven Bildwerdung im Mittelalter

Markus Späth, Gießen, im Rahmen des Studienkurses 2018 "Medialität des Sakralen"

 
Organizer

Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg

Im Rahmen des Studienkurses „Medialität des Sakralen“ lädt das Kunstgeschichtliche Seminar ein zum Vortrag von Markus Späth, Justus-Liebig-Universität Gießen.

Contact

Prof. Dr. Peter Schmidt
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Studienkurs

24/9/2018TILL28/9/2018
Medialität des Sakralen

Bilder und Vermittlungsstrategien des Heiligen in Mittelalter und früher Neuzeit

not public
Organizer

Peter Schmidt und Lena Marschall
Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Call for Papers – Deadline 7. Mai 2018

Call for Papers als PDF

Contact

Prof. Dr. Peter Schmidt
Kunstgeschichtliches Seminar
Universität Hamburg
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg

Kunstgeschichtliches Seminar / Universität Hamburg

Ausstellung

15/10/2018
Mon
7.30 PM
PERFORMANCE: SommerHaus-CutOut

Hila Laviv, Tel Aviv: Performance and exhibition inspired by Anna Warburg's memory album

 
Organizer

Universität Hamburg and Aby-Warburg-Stiftung

Inspired by Anna Warburg’s memory album of the Kösterberg, the historic family estate of the Warburg family in Blankenese/Hamburg, Israeli artist Hila Laviv will hold an exhibition and performance event in the »Lesesaal«, the oval reading room of the Warburg-Haus. The album was given to her by her grandmother Charlotte Esther (Noni) Warburg, Aby Warburg’s niece and daughter of Anna and Aby’s brother Fritz living in Israel.

On two evenings, visitors are invited to discover Anna Warburg’s memory album through the artist’s work. A film projection will be on view on the book shelves of the historic oval former reading room of the Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg.
Guests are invited to take a seat with Hila Laviv at a table in the middle of the reading room and to investigate the mechanisms and history of the memory album in a joint work process. The performance is participatory, visitors and participants are free to move in the room, extending the experience towards meanings of movement, travel, migration, return and remembrance.

Alternative date: Thursday, October 18th, 7.00 pm

No registration required.

Initial event of the Warburg-Haus on the occasion of Universität Hamburg’s centennial 2019.

Curated by Gil Cohen.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg / Politische Emotionen / Universität Hamburg / Warburg-Haus

Warburg-Kolleg

15/10/2018TILL18/10/2018
Politische Emotionen in den Künsten
not public
Organizer

Philipp Ekardt, Frank Fehrenbach, Cornelia Zumbusch
Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Contact

Aby-Warburg-Stiftung / Universität Hamburg

Lecture

16/10/2018
Tue
7.00 PM
Ein Gefühl für das Gemeinschaftliche: Das Genrekino als Erfahrungsraum urteilenden Denkens

Hermann Kappelhoff, Berlin

 
Organizer

Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema „Politische Emotionen“.

Hermann Kappelhoff ist Professor am Seminar für Filmwissenschaft der FU Berlin und Sprecher der Kolleg-Forschergruppe »Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder«, Vorstandsmitglied der Graduate School of North American Studies und des Dahlem Humanities Center.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Politische Emotionen / Universität Hamburg / Warburg-Haus

Ausstellung

18/10/2018
Thu
7.00 PM
PERFORMANCE: SommerHaus-CutOut

Hila Laviv, Tel Aviv: Performance and exhibition inspired by Anna Warburg's memory album

 
Organizer

Universität Hamburg and Aby-Warburg-Stiftung

Inspired by Anna Warburg’s memory album of the Kösterberg, the historic family estate of the Warburg family in Blankenese/Hamburg, Israeli artist Hila Laviv will hold an exhibition and performance event in the »Lesesaal«, the oval reading room of the Warburg-Haus. The album was given to her by her grandmother Charlotte Esther (Noni) Warburg, Aby Warburg’s niece and daughter of Anna and Aby’s brother Fritz living in Israel.

On two evenings, visitors are invited to discover Anna Warburg’s memory album through the artist’s work. A film projection will be on view on the book shelves of the historic oval former reading room of the Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg.
Guests are invited to take a seat with Hila Laviv at a table in the middle of the reading room and to investigate the mechanisms and history of the memory album in a joint work process. The performance is participatory, visitors and participants are free to move in the room, extending the experience towards meanings of movement, travel, migration, return and remembrance.

Alternative date: Monday, October 15th, 7.30 pm

No registration required.

Initial event of the Warburg-Haus on the occasion of Universität Hamburg’s centennial 2019.

Curated by Gil Cohen.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Kulturwissenschaftliche Bibliothek Warburg / Politische Emotionen / Universität Hamburg / Warburg-Haus

Lecture

30/10/2018
Tue
7.00 PM
anlässlich des 89. Todestages von Aby Warburg

Christoph Martin Vogtherr, Hamburger Kunsthalle: Zufall als künstlerische Methode. Watteau, Caylus und die Pariser Akademie

 
Organizer

Aby-Warburg-Stiftung

Christoph Martin Vogtherr, Direktor der Hamburer Kunsthalle, hält den Vortrag anlässlich des diesjährigen 89. Todestages von Aby Warburg: “Zufall als künstlerische Methode. Watteau, Caylus und die Pariser Akademie”.

Aby-Warburg-Stiftung

Kooperationsveranstaltung

20/11/2018
Tue
5.00 PM
SPECIAL THEME AFTERNOON WITH CURATOR’S GUIDED TOUR AND PANEL DISCUSSION

Frank Adloff (Hamburg), Ted Fendt (New York), Doreen Mende (Geneva/Berlin), Bettina Steinbrügge (Hamburg)

 
Organizer

Warburg-Haus and Kunstverein in Hamburg on the occasion of the exhibition »Class Relations - Phantoms of Perception«

  • 5 pm
    Kunstverein in Hamburg
    Klosterwall 23

CURATOR’S GUIDED TOUR
in the exhibition »Class Relations – Phantoms of Perception«

Kunstverein entrance fee: 5 €, reduced 3 €, members free

  • 7 pm
    Warburg-Haus

PANEL DISCUSSION
»Gespenster in Europa. Alternativen für ein anderes Zusammenleben«

with
Frank Adloff, Universität Hamburg
Ted Fendt, film director and critic, New York
Doreen Mende, HEAD Geneva / Harun Farocki Institute, Berlin
Bettina Steinbrügge, Kunstverein in Hamburg

moderated by Benjamin Fellmann

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Kunstverein in Hamburg / Politische Emotionen / Warburg-Haus

Lecture

27/11/2018
Tue
7.00 PM
Emotionskulturen im (visuellen) Journalismus

Irene Neverla, Hamburg

 
Organizer

Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema „Politische Emotionen“.

Irene Neverla ist emeritierte Professorin für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg (-2017), Mitglied im Direktorium des Research Center for Media and Communication (RCMC) und der Graduate School Media and Communication (GMaC), Principal Investigator im Exzellenzcluster »Integrated Climate System Analysis and Prediction« (CliSAP) und war 2014–2017 Leiterin des Teilprojekts zur Journalismusforschung im Rahmen des EU-geförderten Forschungsprojektes »Media, Conflict and Democratisation« (MeCoDEM).

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Politische Emotionen / Universität Hamburg / Warburg-Haus

Symposium

30/11/2018
Fri
2.00 PM
Future Image

From Neural Art History to Neuroaesthetics

 
Organizer

Elize Bisanz (Institute for Studies in Pragmaticism, Texas Tech Universität) und Yasuhiro Sakamoto (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik) in Kooperation mit dem Heine-Haus e.V. Hamburg

EINLEITUNG
Zum bildwissenschaftlichen Beitrag von Prof. Dr. Karl Clausberg

Prof. Dr. Elize Bisanz:
Das Phaneron und das Archiv. Zur Anatomie von future image

KEYNOTE

Prof. Dr. Cornelius Weiller (Universitätsklinikum Freiburg):
Kann es im Gehirn Strukturen geben, durch die Ästhetik verankert ist

PANEL
Empirical Aesthetics. Extraction of Image and Perception
(Veranstalter: Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik)

Dr. Yasuhiro Sakamoto (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik):
Perception of moving images in Zoetrope and the role of Gamma-band activity

Dr. Tim Otto Roth (Konzeptkünstler und Komponist, imachination projects):
Neuronal thunderstorm – on self-organisation and the acoustic affinity of neuronal feedback

Dr. Edward A. Vessel (Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik):
Art Reaches Within: Aesthetic experience and the brain’s “default-mode” network

ABENDVORTRAG

Prof. Dr. Jun Tanaka (Universität Tokio, Japan):
Aby Warburg und die historische Erfahrung

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Elize Bisanz: Elize.Bisanz@ttu.edu
Yasuhiro Sakamoto: yasuhiro.sakamoto@ae.mpg.de

Heine-Haus e.V. Hamburg

Lecture

4/12/2018
Tue
7.00 PM
Replik der Gewalt, Replik auf die Gewalt

Andrea Pinotti, Mailand - Wissenschaftspreisträger der Aby-Warburg-Stiftung 2018

 
Organizer

Universität Hamburg und Aby-Warburg-Stiftung

Im Rahmen der Vortragsreihe zum Schwerpunktthema „Politische Emotionen“.

Andrea Pinotti ist Professor für Ästhetik und Bildtheorien am Fachbereich Philosophie der Università degli Studi di Milano und Wissenschaftspreisträger der Aby-Warburg-Stiftung 2018.

Contact

Eva Landmann
Warburg-Haus
Tel.: +49 40 42838 6148

Politische Emotionen / Universität Hamburg / Warburg-Haus / Wissenschaftspreis

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