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Der Fall der Mauern
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Für
viele Städte war die Wir können leicht den kunsthistorischen Aspekt
der Sache rekonstruieren, nämlich erkunden, was die Architekten und
Stadtväter mit den oft gewaltigen Flächen anstellten. Die gängigste
Prozedur ist leicht vorstellbar: Man ließ die Mauern einfach verfallen,
sei es daß man sie als Steinreservoir freigab, oder sei es, daß
die Bürger sie für den Häuserbau unmittelbar nutzten. Doch
es gibt Gegenbeispiele, aus denen ersichtlich wird, daß hier eine
große urbanistische Aufgabe gestellt war. Eine der frühesten
und vorbildlichsten Lösungen ist seit 1764 in Münster in Westfalen
unternommen worden, wo die Befestigungsanlage in eine großzügige
Lindenpromenade verwandelt wurde, ein Spazierweg, der noch heute der beliebteste
Weg der Bürger ist. Ähnlich hat man es 1802-1810 in |
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Im übrigen aber legte man auf den gewaltigen
Festungsanlagen Alleen an, die genügend Raum für Eisenbahnschienen
und die städtische S-Bahn ließ. So hat es auch In
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