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Schluss: Künstlerdienste
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einer Holzschnittillustration Hans Burgmairs zu Kaiser Maximilians |
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Anton van Dyck hat im Jahre 1635 in seinem letzten |
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Seit dem 15. Jahrhundert galt unbestritten die Maxime des Horaz, die Kunst habe die Aufgabe, zu nützen und zu erfreuen, prodesse aut delectare, und es war selbstverständlich, daß dies im Auftrag oder auf Bestellung eines Kunden eines Mäzenen geschah. Wer heute für die Gegenwartskunst entsprechende Maximen aufstellte, würde darauf hingewiesen werden, dass die Kunst sich inzwischen von solchen nutzbaren Dienstleistungen befreit hat, dass die Künstler nur ihren eigenen inneren Visionen und ästhetischen Phantasien gehorchen; daß die Autonomie der Kunst nachgerade ein durch die Verfassung garantiertes Recht geworden ist. Deshalb würde es heute als rechtswidrige Zumutung erscheinen, wenn man von Künstlern eine Bildproduktion für eine Partei verlangte. |
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